Sonntag, 17. Juli 2011

[Rezi] Gefangene des Feuers

Howard, Linda:
Gefangene des Feuers : Roman / Linda Howard. - Hamburg : Mira Taschenbuch, 2011. - 352 S.
ISBN 978-3899418606

Es ist 1871: Anni ist eine junge, aufstrebende Ärztin, alleinstehend aber glücklich. Ihr Leben könnte nicht erfüllter sein, denn Ärztin zu sein - und von Patienten aktzeptiert zu werden - wahr immer ihr größter Wunsch.
Nach einer schweren Geburt macht sie sich wieder auf den Weg in ihre bescheidene Hütte, doch dort wird sie schon erwartet: ein gefährlicher Mörder hat sich in ihr Heim geschlichen. Rafe McCay entführt sie, damit sie ihn behandelt, da er angeschossen worden ist. Zu Anfang ist Anni noch ängstlich, nach und nach aber bemerkt sie, das ihre Gefühle in Rafe's Gegenwart verrückt spielen.
Auch der schweigsame, abweisende Rafe, entwickelt Gefühle für die zierliche und schöne Anni.
Zum ersten Mal traut er sich den Grund zu nennen, warum ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt worde ist, und Anni begreift, dass nicht er der Böse ist. Die Liebe empfängt die beiden und gemeinsam wollen sie Rafe von der falschen Schuld befreien. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, denn immer wieder stellen sich ihnen weitere Kopfgeldjäger in den Weg und irgendwann selbst der Marshall der McCay am liebsten gleich töten würde. Als dieser aber merkt, dass Rafe keine Schuld trägt, versucht er mit den beiden alles Mögliche um ihrer Liebe eine Chance zu geben...

Dies war mein erstes Buch von Linda Howard, daher war ich bisher nicht mit ihrem Schreibstil konfrontiert.
Die Grundstory des Buches finde ich sehr interessant: ein Mörder der eine Unschuldige entführt und die gemeinsam sein Leben retten wollen. Der Anfang wird ausführlich beschrieben und die Figuren, sowie deren Tun, kann man sich gut vorstellen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung. Howard beschreibt die Liebesszenen detailiert, was die ersten Male noch ganz okay ist. Für mich wirkt dies mit der Zeit aber etwas "übertrieben", zumal dies zum Ende hin kaum noch thematisiert wird. Dort kommt wieder die Geschichte über Rafe's Verbrechen und Untaten in den Fokus, was auch recht interssant ist. Die Details die bei der "Liebe" zu intensiviert werden, sind zum Schluß zu minimal. Die Abschnitte werden kürzer und die Zeitsprünge größer. Dennoch lässt sich das Ende nachvollziehen und ist interessant und schön.
Meine Bedenken lagen darin, dass ich nicht der größte Fan von historischen Romanen bin und ich nur selten zu diesem Genre greife. Doch obwohl das Buch Ende des 19. Jahrhunderts spielt, sind die historischen Details nichts zu intensiv behandelt.
Dieses Buch würde ich Lesern empfehlen, die sich für Geschichten um Lügen und Intrigen, Leidenschaft und Liebe interessieren.





Mein Dank für dieses Rezenionsexemplar geht an den Mira-Taschenbuch-Verlag

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch geliebt, aber ich stehe auch auf die Bücher der Autorin ;)
    Und die Art des Buches ist für mich alltäglich, ich lese zu 80% solche Bücher.
    lg jessi

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