Mittwoch, 20. Juli 2011

[Rezi] Bevor ich sterbe



Downham, Jenny:
Bevor ich sterbe : Roman / Jenny Downham. - München : Goldmann, 2009. - 320 S.
ISBN 978-3442471065

Für Tessa ist das Leben schon fast vorbei, obwohl sie gerade einmal 16 Jahre jung ist.
Es sind die Ärzte die ihr die Hoffnung auf ein Überleben nehmen und somit einen Schlussstrich ziehen. Nach einem jahrelangen Kampf, ist plötzlich klar, dass sie die Leukämie nicht überleben wird.
Erst ist Tessa niedergeschlagen und zieht sich zurück - will alleine sein, doch dann wird ihr klar, dass das Ende nicht so aussehen kann!
Sie stellt eine Liste auf, für Dinge, die sie unbedingt noch erleben möchte, bevor sie sterben muss. Es gibt noch so vieles, was sich nicht erlebt hat. Tessa will Abenteuer erleben, sich betrinken und nicht mehr wissen was an diesem Abend geschah, Drogen ausprobieren, Verbotenes tun und - für sie ganz wichtig - Sex haben.
Lieben will sie nicht, denn wie soll das auch funktionieren? Immerhin wird sie bald nicht mehr da sein.
Alles auf ihrer Liste kann sie abhaken und sie ist glücklich.
Dann aber erobert ihr Nachbar kämpferisch ihr Herz. Adam hat sich in Tessa verliebt und möchte ihr das auch zeigen, sie aber streubt sich dagegen.
Doch hält sie dies nicht lange durch, denn auch sie hat sich in ihn verliebt.
Adam zeigt Tessa was Leben bedeutet und macht sie glücklich, ist mit ihr unterwegs und steht ihr bei, als die Krankheit immer schlimmer wird, selbst ohne Haare liebt er sie noch...
Trotz aller Liebe aber kann er Tessas Leben nicht retten und muss zusehen, wie ihr Körper immer mehr dahinschwindet und seine Liebe nur immer größer...

Mich hat dieses Buch sehr berührt. Die Geschichte ist so klar dagestellte und man weiß, es wird ein unabänderliches Ende geben und kein "Happy-End". Liest man den Klappentext, ist das einem schon klar und nur wer den Mut hat ein Buch des Abschieds zu lesen, sollte sich daran wagen.
Trotz allen Leids und Schmerz des Buches, muss man auch immer wieder seufzen. Diese Liebe, die schon von Anfang an, niemals richtig wachsen darf, berührt das Herz. Auch lachen kann man ab und an, denn Tessa erlebt allerhand. 
Nichtsdestotrotz ist das Buch eines über das Lebensende in jungen Jahren, über eine Krankheit, die alle Kräfte aus einem saugt, traurig und schön... und trotz allem ein kleiner Mutmacher

Kommentare:

  1. Hallo Leseelfe,

    ich hab das Buch Anfangs dieses Jahr gelesen und auch ich fand das Buch genial. Ist eins der Besten dieses Jahres.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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  2. Ich habe das Buch auch dieses Jahr gelesen und habe die letzten 70 Seiten durchgehend am Stück geheult.

    LG Kerry

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