Sonntag, 19. Juni 2011

[Rezi] Leichenblass

McGrew, Chandler:
Leichenblass : Thriller / Chandler McGrew. - München : Knaur, 2005. - 512 S.
ISBN 978-3426634622

Pierce ist taubblind und kann von seiner Umwelt nur wahrnehmen, was er auch ertasten kann. Plötzlich aber ändert sich nicht nur in seinem Leben alles, denn er scheint auf einmal nicht nur hören und sehen zu können.

Jake Crowley wollte nie mehr in sein Heimatdorf zurück, denn er verliess es Jahre zuvor, da er glaubte die Menschen dort so zu schützen. Nun aber wurde sein Onkel auf brutalste Weise getötet und er fährt mit seinem Detektivpartner dorthin - verfolgt von einem Mörder der es auf Jake abgesehen hat.
In Crowley angekommen stürzt die ganze Vergangenheit auf Jake ein. Ein unheimliches Flüstern verfolgt ihn und die Leute mit denen er sich umgibt, keiner aber kann es benennen. Menschen kommen ums Leben und ein extremes Unwetter nistet sich über dem Tal ein und spült Häuser davon.
Es gibt nur einen Zufluchtsort: die alte Villa in der Jake selbst aufgewachsen ist und als Kind mit ansehen musste wie sein Vater seine Mutter ermordete. Jahrelang stand sie leer, doch nun ist sie der einzige Ort an dem die kleine Gruppe um Jake Sicherheit finden kann.
Doch erst in der Villa wird das Ausmaß des Familienfluchs klar. Jake hat nicht nur mit einem unkontrollierbaren Monster und einem Mörder zu kämpfen, auch muss er Mandi, seine große Liebe beschützen und erfahren, dass Pierce mehr mit ihm verbunden ist, als er dachte.

Eine Geschichte die recht schleppend los geht und mich kurzzeitig überlegen lies sie wegzulegen. Nach weiteren Seiten wurde es aber doch noch interessant, auch wenn sich die Story etwas hinzieht. Zudem ist das Buch eher etwas für Menschen, die sich auch ein bisschen für das Übernatürliche interessieren. Man erfährt einiges über die Welt der Geister und des Zaubers. Wer sich dafür nicht interessiert, wird an einigen Stellen wohl den Kopf schütteln. Der Kern der Geschichte ist ein alter Fluch, der über einer Familie liegt und den es zu besiegen gilt. Aber auch für das Herz ist etwas dabei, wobei man sich die Familienbande schon denken kann...

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