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[Hoerbuch] Schwarze Blumen

Autor: Steve Mosby
Titel: Schwarze Blumen
Originaltitel: Black flowers
Genre: Thriller
Verlag: Der Hörverlag (München)
Erscheinungsjahr: 2012
Laufzeit: 9 Std. 49 Min.
ISBN: 978-3426199275

"So laufen die Dinge nicht."
(1. Satz)

Rezension:
Ein Buch in einem Buch, das eine schauderhafte und brutale Geschichte beinhaltet.
Sie ist jung, verwarlost und erzählt eine grausige Geschichte: Ein junges Mädchen taucht eines Tages auf und erzählt die Geschichte, das ihr Vater auf ihrem Hof Menschen töten würde. In ihrer Hand hält sie eine schwarze Blume. 
All dies wird in dem Buch "Schwarze Blumen" beschrieben, das im Regal eines Autors steht, der plötzlich verschwindet und tot an einem Fluss entdeckt wird. Es scheint er hätte Selbstmord begangen, doch sein Sohn glaubt dies nicht. Dieser vertieft sich in die gehimnisumwogene Geschichte des Buches und muss durch seine Recherchen schnell feststellen, dass nicht alles in dem Buch erfunden ist. Denn Jahrzehnte zuvor, wurde dieses junge Mädchen wirklich gefunden und es bleibt nicht die einizige Parallele zur Realität. Als seine Frau entführt wird und er mysteriöse Nachrichten erhält, bleibt ihm nichts anderes übrig, als dieses Mädchen zu finden...

Wer einmal ein Buch von Steve Mosby gelesen hat, kann sich auch nicht den anderen verwehren. So erging es mir wie vielen und ich konnte auch "Schwarze Blumen" nicht wiederstehen.
Diesmal aber hat mich Mosby überrascht. Es ist nicht die klare Brutalität die diesmal im Vordergrund steht und u.a. bisher seine Bücher ausgemacht hat. In diesem Thriller treibt er selbst mit seinen Lesern ein Verwirrspiel. 
Schnell erfährt man was es mit dem Titel des Buches und des Buches im Buch "Schwarze Blumen" auf sich hat. Diese Blumen blühen auf den Gräbern von Toten. Doch ist es kein Friedhof, auf dem diese dunklen Blumen erblühen. Es ist ein Hof weit draußen auf dem Land, auf dem verstörte Menschen gefangen leben und ein Mann, der seine Opfer in etwas anderes "verwandeln" will. 
Teile des Thrillers beschreiben Szenen aus "Schwarze Blumen" und Textpassagen werden wiedergegeben. Als Hörer konnte man ab und an durcheinander kommen, wann etwas aus dem Buch im Buch geschrieben war oder was zu der Geschichte von Mosby gehörte.
Dennoch kam ich von dem Hörbuch kaum los. Auch wenn die Spannung nicht durchgehend hoch gehalten wird, machen die verschiedenen Elemente und Teile der Geschichte das Buch sehr interessant. Es sind zwei Geschichte die Parallel laufen und deren Lösung man auf die Spur kommen möchte. Mosby hat das Buch aber so konzipiert, das man bis zu einem bestimmten Punkt keine Vorstellung hat, wie die beiden zusammen hängen sollten. Dies ändert sich aber sobald man erfährt, wer wirklich wer ist.
Das Ende ist teilweise vohersehbar, aber gut dargestellt. Mich hat "Schwarze Blumen" in den Bann gezogen und ich empfehle es gerne weiter.


Der Autor:
Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Seit seiner Kindheit war Schreiben seine Leidenschaft. Mit "Der 50/50-Killer" gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor. 

Weitere Titel:

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