[Rezi] #5/2019 - Das Mojo-Prinzip...

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Autor: Jonas Greenhill
Titel: Das Mojo-Prinzio oder Jasons fantastische Suche nach dem Glück
Genre: Roman
Verlag: Independently published
Erschienen:
01/2019
Seiten: 370
ISBN: 978-1-79346318-0

"Es war an einem Morgen in New York."
(1. Satz)

Persönliche Zusammenfassung:
Jason ist ein Durchschnittstyp, der seinen Job macht, aber nicht liebt; gute Bekanntschaften hat, aber keine engen Freunde – und weiß, dass ihm im Leben etwas Bedeutendes fehlt. In einem Traum begegnet er Mary, einer Frau, die er nicht vergessen kann. Auf der Suche, ob es diese Traumfrau wirklich gibt, begegnet er Menschen, die ihm den Weg zum Mojo zeigen, mit dem sein Traum wahr werden könnte. Doch merkt Jason schnell, dass hinter der Suche nach Mary noch viel mehr steckt, was sein Leben beeinflusst.

Rezension/Meinung:
„Das Mojo-Prinzip“ klang interessant und ich nahm es daher gerne als Rezensionsexemplar an.
Zunächst war es interessant erst einmal etwas über den Hauptprotagonisten zu erfahren: wo er arbeitet, wie er lebt und was seine alltäglichen Gedanken sind. So merkt man schnell, dass er sich nicht viel von einem selbst unterscheidet.
Er gibt sich mit dem zufrieden was er hat, spürt aber gleichzeitig das er sich mehr erhofft und nach etwas sucht, das seinem Leben einen richtigen Sinn gibt.
Jeder Leser wird dieses Gefühl kennen und sich daher gut in diese Figur hineinversetzen können.

Ich selbst bin kein spiritueller Mensch und auch nicht auf der Suche nach etwas „Höherem“, dennoch fand ich dieses Buch sehr interessant. 
Im Grunde geht es auch gar nicht darum, was man durch Kraft der Gedanken erreichen könnte, sondern die Erkenntnis, dass man selbst für das verantwortlich ist was man erreicht und sich dies nur klarmachen muss. Dass die Hauptfigur sich nun in eine Figur aus seinem Traum verliebt, finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, denn man hat zeitweise das Gefühl, dass er sich da in etwas verläuft, was nicht ganz normal ist. Dennoch nimmt dies einem nicht die Sympathie gegenüber des jungen Mannes.

Dieses Buch kann ein guter Wegweiser sein, für Menschen, die gerade selbst in einer Zwickmühle stecken und nicht genau wissen, wie sie ihren Weg weitergehen sollen. Zu sich selbst finden, ist sicherlich ein wichtiger und zentraler Punkt dieser Erzählung. Gleichzeitig kann man jemanden dabei beobachten wie er seinen Weg findet, auch wenn es vielleicht nicht ganz der ist, den er sich einst vorstellte – aber Glück liegt manchmal auch an verborgenen Orten. 

Schade fand ich, dass manche Szenarien in der Geschichte recht schnell abgewiegelt wurden. So merkt man, dass der Autor versucht verschiedene Freundschaften darzustellen, sie aber gleichzeitig wieder so oberflächig hält, dass man selbst nicht weiß was deren Aufgabe in diesem Buch sein soll. Auch ein paar Figuren sind – meiner Meinung nach - etwas überflüssig.
Ein paar unkorrigierte Fehler sind leider auch enthalten, wie z.B. fehlende Wörter. Auch kommt man zwischenzeitlich ins Stocken, da der Satzbau nicht immer ganz rund ist. 
Die Botschaft aber, sowie der Inhalt sind klar verständlich und nachvollziehbar. Etwas zu viel fand ich, dass die Schaubilder oft direkt danach noch einmal schriftlich ausgearbeitet worden sind und sich so quasi wiederholen. Da hätte der Autor sich auf einen Stil einigen sollen.

Trotzdem gefällt mir dieses Buch gut und ich empfehle es gerne weiter. Denn trotz der Schwächen, beinhaltet es eine Stärke, die jeder Leser in sich selbst finden sollte und die die ein oder andere Lebensfrage beantworten kann. 
Insbesondere geeignet für Menschen, die selbst einen spirituellen Weg suchen oder sich zumindest damit auseinandersetzen möchten.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Der Autor:
Leider gibt es weder Daten zum Autor, noch Bilder von ihm.

Weitere Titel:
Auch weitere Titel sind unter dem Namen bisher erschienen.

Quelle: Bild des Buches von amazon.de

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