[Rezi] #6/2019 - Girl With No Past
Autor: Kathryn Croft
Titel: Girl With No Past
Originaltitel: The Girl With No Past
Genre: Roman
Verlag: INK (Köln)
Erschienen: 02/2017
Seiten: 368
ISBN: 978-3-86396-101-5
Titel: Girl With No Past
Originaltitel: The Girl With No Past
Genre: Roman
Verlag: INK (Köln)
Erschienen: 02/2017
Seiten: 368
ISBN: 978-3-86396-101-5
"Alles ist still, und für einen Augenblick denke ich, ich sei tot"
(1. Satz)
Persönliche Zusammenfassung:
Leah lebt ein Leben, das nichts Überraschendes für sie bereithält; ihr immer gleicher Tagesablauf ohne große Abweichungen und ihre kleine Wohnung; ohne Freunde und Liebe, ist das was sie sich ausgesucht hat. Doch war das nicht ganz freiwillig. Jemand scheint das zu wissen, denn plötzlich wird ihre Vergangenheit aufzurollen und zerstört ihre erzwungene Ruhe und bedroht ihr Leben...
Rezension/Meinung:
Es gibt Bücher, da weiß man am Ende nicht was man davon halten soll. Sie entlassen einen mit den letzten Worten und man fragt sich, was das nun war.
So erging es mir mit “Girl with no past”. Lange hat es gedauert, bis ich durch dieses Buch durch war, da ich immer wieder kurz davor stand es zur Seite zu legen und einfach nicht weiter zu lesen. Gleichzeitig aber wollte ich doch wissen, was die Anspielungen zu Anfang bedeuten und was einst geschah.
Die Autorin beginnt die Geschichte mit einer spannenden Rückblende, die viele Fragen offen lässt und den Leser, wie gewollt, an den Seiten hält. Im Folgenden lernt man dann Leah kennen und merkt gleich, dass sie mit vielen hinter dem Berg hält. Leider zieht sich das durch die ganze Geschichte und man hat das Gefühl, dass der Hauptprotagonistin eine mitleidige Ader zugeschrieben wurde.
Immer wieder jammert sie herum und vermittelt dem Leser, dass sie kein Glück verspüren darf etc., weil sie einst etwas Schlimmes getan hat. Was dies ist, wird aber lange hingezogen und so war ich irgendwann nur noch genervt von dieser Aussage. Insbesondere, als plötzlich schlimme Dinge passieren und Leah dies abtut um zu bestätigen, dass sie es verdient hat, war ich kurz davor das Buch wegzulegen.
Mit den Rückblenden aber, konnte mich die Autorin weiterhin an der Geschichte halten. Diese sind im Gegensatz zu den Beschreibungen der Gegenwart, überwiegend fröhlich und unbedarft, bis das Leben zuschlägt. Dennoch lernt man so die junge Leah von Kind auf an kennen und merkt schnell, dass sie einst ganz anders war. Und auch als die Wahrheit an die Oberfläche gelangt und man wirklich schockiert ist, wird die Zukunft wieder abgewiegelt und ließ mich leider die Augen verdrehen.
Die Ansätze der Geschicht haben mir gut gefallen, aber leider hielt dieses Gefühl nie lange an. Hätte die Autorin der Figur nicht dieses “Jammern” zugeschrieben, wäre es sicherlich spannender geworden. So hatte ich immer das Gefühl, das die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde. Schade für das nicht ausgenutzte Potential.
Rezension/Meinung:
Es gibt Bücher, da weiß man am Ende nicht was man davon halten soll. Sie entlassen einen mit den letzten Worten und man fragt sich, was das nun war.
So erging es mir mit “Girl with no past”. Lange hat es gedauert, bis ich durch dieses Buch durch war, da ich immer wieder kurz davor stand es zur Seite zu legen und einfach nicht weiter zu lesen. Gleichzeitig aber wollte ich doch wissen, was die Anspielungen zu Anfang bedeuten und was einst geschah.
Die Autorin beginnt die Geschichte mit einer spannenden Rückblende, die viele Fragen offen lässt und den Leser, wie gewollt, an den Seiten hält. Im Folgenden lernt man dann Leah kennen und merkt gleich, dass sie mit vielen hinter dem Berg hält. Leider zieht sich das durch die ganze Geschichte und man hat das Gefühl, dass der Hauptprotagonistin eine mitleidige Ader zugeschrieben wurde.
Immer wieder jammert sie herum und vermittelt dem Leser, dass sie kein Glück verspüren darf etc., weil sie einst etwas Schlimmes getan hat. Was dies ist, wird aber lange hingezogen und so war ich irgendwann nur noch genervt von dieser Aussage. Insbesondere, als plötzlich schlimme Dinge passieren und Leah dies abtut um zu bestätigen, dass sie es verdient hat, war ich kurz davor das Buch wegzulegen.
Mit den Rückblenden aber, konnte mich die Autorin weiterhin an der Geschichte halten. Diese sind im Gegensatz zu den Beschreibungen der Gegenwart, überwiegend fröhlich und unbedarft, bis das Leben zuschlägt. Dennoch lernt man so die junge Leah von Kind auf an kennen und merkt schnell, dass sie einst ganz anders war. Und auch als die Wahrheit an die Oberfläche gelangt und man wirklich schockiert ist, wird die Zukunft wieder abgewiegelt und ließ mich leider die Augen verdrehen.
Die Ansätze der Geschicht haben mir gut gefallen, aber leider hielt dieses Gefühl nie lange an. Hätte die Autorin der Figur nicht dieses “Jammern” zugeschrieben, wäre es sicherlich spannender geworden. So hatte ich immer das Gefühl, das die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wurde. Schade für das nicht ausgenutzte Potential.
Die Autorin:
Kathryn Croft glaubt seit ihrer Kindheit an die Macht von Geschichten
und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften und Englischer
Literatur. Bevor sie mit dem Schreiben begann, arbeitete sie im
Personalwesen und als Lehrerin. Sie ist immer auf der Suche nach neuen
Herausforderungen und hat sich mit dem Schreiben ihres ersten Romans
einen großen Traum erfüllt. Sie lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen
in Guildford, Surrey.
Homepage der Autorin.
Weitere Bücher:
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Homepage der Autorin.
Weitere Bücher:
Quelle: Bilder und Vita von der Verlagshomepage.
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