Montag, 17. Juni 2013

[Nachgefragt bei...] Jürgen Seibold

Kurzer Lebenslauf:
Jürgen Seibold (* 11. März 1960 in Stuttgart) ist ein deutscher Journalist und Buchautor. 
Er begann seine berufliche Laufbahn als freier Mitarbeiter bei der regionalen
Tageszeitung "Winnender Zeitung" und arbeitete danach als Volontär, später als Redakteur bei der Eßlinger Zeitung. 1983 wurde er freier Journalist und schrieb für verschiedene Tageszeitungen. Er war über mehrere Jahre freier Mitarbeiter beim Stern und schrieb unter anderem Audio, tip Berlin oder Computer Bild.
Seibold ist zudem Gründer von „Seibold Medien“, einem Verlag für Mediengestaltung. Seit 1989 veröffentlichte Seibold eine Reihe von Musikerbiografien, u. a. über Bryan Adams, U2 und Die Toten Hosen. Er verfasste zudem Sachbücher über Filmthemen, Musikerporträts für CD-Booklets und CD-/DVD-Kritiken und war an diversen Internet-Projekten beteiligt. 
Jürgen Seibold ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit seiner Familie im Rems-Murr-Kreis. 
Dort spielen auch seine ersten beiden Kriminalgeschichten.


Kurzinterview:
1.Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? 
Als gelernter Journalist habe ich beruflich eh schon immer geschrieben, von 1989 an dann auch zahlreiche Musikerbiografien - und die ganze Zeit über hatte ich "den großen Thriller" im Hinterkopf, der aber über 90 Seiten nie hinauskam. 2007 erschien dann im Silberburg-Verlag mein erster Regionalkrimi, 2012 mein erster Psychothriller und 2013 meiner erster Allgäukrimi bei Piper, und jetzt habe ich die schöne Situation, dass ich für zwei feine Verlage Geschichten erfinden darf.

2. Wo holen Sie sich Ihre Inspirationen zu neuen Büchern? 
Oh, das erwischt mich überall und meistens ungeplant. Und was nicht als Inspiration „über mich“ kommt, bedeutet schnöde Arbeit: Recherchefahrten, Grübeln, Rumtüfteln …

3. Über welches Thema würden Sie niemals schreiben? 
Keine Ahnung, grundsätzlich kann ich mir im Moment eigentlich kein thematisches Tabu vorstellen. Nur eins versuche ich immer: mich mit meinen Krimis von realen Ereignissen fernzuhalten – weil ich gern etwas Humor reinbringe, und das verbietet sich in realen Fällen, finde ich.

4. Lesen Sie Rezensionen zu Ihren eigenen Büchern? Wenn ja, von wem? 
Wenn ich auf Kritiken stoße, lese ich sie auch – aber immer mit einem etwas mulmigen Gefühl. Die hehre Theorie: man liest, trennt Jubel und Häme von konstruktiver Kritik und verbessert sich durch die so gefundenen Tipps. Na ja, in der Praxis passiert es dann halt doch auch mal, dass man eine Formulierung in den falschen Hals bekommt und sich unnötig ärgert.

5. Welche Genre lesen Sie selbst am liebsten? 
Das wechselt ständig, aber recht oft lande ich bei Klassikern, internationalen Thrillern und historischen Romanen.

6. Ihre drei Lieblingsbücher? 
Auch das wechselt, zuletzt hatte ich viel Spaß mit Charles Dickens (Hohe Erwartungen), Georges Simenon (die Maigret-Krimis) und Timur Vermes (Er ist wieder da).

7. Ein Buch das Ihnen gar nicht gefallen hat? 
Da vergesse ich Buch und Titel immer so schnell es geht.

8. Ihre Lebensweisheit? 
Daran arbeite ich noch. Vielleicht etwas in der Art: geh deinen Weg und lass die anderen reden?

9. Wie stellen Sie sich einen perfekten Tag vor? 
So, dass man am Abend gern auf ihn zurückblickt – weil man ihn mit der Familie, mit Freunden, mit einer schönen Aufgabe oder auch mal in Ruhe ganz allein verbracht hat.

10. Was wollten Sie Ihren Lesern schon immer sagen? 
Danke fürs Lesen – und bleibt bitte dabei!

Vielen Dank für das Interview :)


Hier ist Jürgen Seibold zu finden:


Bücher des Autors (Auswahl Belletristik):




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