Samstag, 20. April 2013

[Nachgefragt bei...] Marliese Arold

Kurzer Lebenslauf:
Marliese Arold, geboren am 29. März 1958, kam in Erlenbach am Main zur Welt.
Da ihre Geschwister ein paar Jahre älter sind als sie, lernte sie schon früh sich selbst zu beschäftigen. Durch die Geschichten die ihr ihrer Eltern erzählten wurde ihre Phantasie beflügelt und unterstüzt. Bücher liebte sie sobald sie lesen konnte und es war ihr schnell klar, dass sie selbst einmal schreiben möchte. Mit zwölf kaufte sie sich dann die erste Schreibmaschine von ihrem ersparten Geld. Da ihr erstes Buch nicht verlegt wurde, motivierte sie sich selbst eine "gute Schriftstelerin" zu werden. 
Aus Liebe zu Büchern wurde sie aber zunächst einmal Bibliothekarin, bis 1983 ihre ersten eigenen Werke veröffentlicht wurden. 
Auch privat schlichen sich große Veränderungen ein, denn ihre beiden Kinder kamen zu Welt. Dennoch nutzte sie weiterhin jede freie Minute um zu schreiben und liebte das Gefühl ihre eigenen Werke in Buchläden entdecken zu können. 
Neben dem Schreiben begeistert sich Marliese Arold für Malen und Zeichnen, liest sehr viel und interessiert sich für fremde Kulturen. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main.
 
 
Kurzinterview:
1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich wollte schon als Kind Autorin werden, das war mein großer Traum. Mit 12 habe ich meinen ersten Krimi geschrieben, aber ich war 25 Jahre alt, als meine ersten Bücher gedruckt wurden. Das ist jetzt 30 Jahre her und seither habe ich über 200 Bücher geschrieben.

2. Wo holen Sie sich Ihre Inspirationen zu neuen Büchern?
Mit wachen Augen durch die Welt gehen, gut zuhören, träumen und oft ein bisschen rumblödeln.

3. Über welches Thema würden Sie niemals schreiben?
Es gibt schon einige Themen, vor denen ich zurückscheue - aber sag niemals nie. Zeiten und Interessen können sich ändern. Ich würde aber nie etwas schreiben, was sich gegen meine Überzeugungen richtet.

4. Lesen Sie Rezensionen zu Ihren eigenen Büchern? Wenn ja, von wem?
Welcher Autor liest keine Rezensionen? Ich lese alle, über die ich stolpere. Ich ärgere mich manchmal über Rezensionen, in denen es lapidar heißt (und zur Abwertung führt): "Es ist eben ein Kinderbuch und ich gehöre nicht zur Zielgruppe." - Na und? Auch Kinderbücher haben ihre Berechtigung, nicht nur All-Age-Titel. Dies nur als Beispiel.

5. Welche Genre lesen Sie selbst am liebsten? 
Querbeet. Krimis, Fantasy, heitere Romane, Kinderbücher, Jugendbücher … 

6. Ihre drei Lieblingsbücher?
"Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer, "Glennkill" von Leonie Swann und "Stein und Flöte" von Hans Bemmann.

7. Ein Buch das Ihnen gar nicht gefallen hat? 
Wenn mir ein Buch nicht gefällt, lese ich es nicht zu Ende.

8. Ihre Lebensweisheit? 
Bleibe immer du selbst und respektiere die Grenzen der anderen.

9. Wie stellen Sie sich einen perfekten Tag vor? 
Sonnenschein, Vogelgezwitscher. Ein leckeres Frühstück, nette Post. Ein lieber Anruf. Mit Laptop auf der sonnigen Terrasse oder auf dem Balkon. Eine Tasse Cappuccino. Pause mit einem fesselnden Buch. Ein gutes Mittagessen, danach ein kleines Nickerchen, ein bisschen Schreiben, ein bisschen Telefonieren. Abends mit lieben Menschen zusammensitzen bei einem Glas Rotwein.

10. Was wollten Sie Ihren Lesern schon immer sagen?
Bücher führen in andere Welten - und wer nicht liest, weiß gar nicht, was er versäumt!


Hier ist Marliese Arold zu finden:


Bücher der Autorin (Auswahl):



Vielen Dank für das tolle Interview :)

1 Kommentar:

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