Mittwoch, 10. April 2013

[Nachgefragt...] bei Christa von Bernuth

Kurzer Lebenslauf:
Christa Bernuth hat vier Jahre auf einem bayerischen Internat verbracht. Nach dem Abitur reiste sie monatelang durch Südamerika und verdiente anschließend ihren Lebensunterhalt in unterschiedlichen Jobs. Während dieser Zeit unternahm sie mit ihrem damaligen Freund eine mehrwöchige Reise durch die DDR. Bei der Rückreise wurde ihr Begleiter an der Grenze festgenommen und zu 12 Jahren Haft wegen Spionage verurteilt. Monate später kaufte ihn die Bundesregierung frei. Dieses Ereignis, besonders aber der Aufenthalt in einem fremden, faszinierenden und auf faszinierende Weise vertrautem Land inspirierte sie viele Jahre später zu ihrem Roman ”Innere Sicherheit”. Mit Mitte zwanzig begann sie, als Autorin zu arbeiten, schrieb für unterschiedliche Magazine über Liebe, Psychologie, Karriere, Stars, Reisen und über Bücher, die andere verfasst hatten.


Kurzinterview:
1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? 
Irgendwann merkt man, dass man leider nicht viel kann. Nicht blind tippen (schlechte Sekretärin), nicht gut rechnen (als Informatiker eine Fehlbesetzung), keine Nägel in die Wand schlagen, ohne dass einem dieselbe bröckchenweise entgegenkommt (null handwerkliches Talent). Bleibt nur: schreiben. Malen kann ich nämlich auch nicht. Und nicht modeln. Und...

2. Wo holen Sie sich Ihre Inspirationen zu neuen Büchern? 
Manchmal sitze ich mit einem Freund im Auto und plötzlich habe ich eine Idee. Ich frage den Freund: Wie findest du die Idee? Er sagt: Eigentlich ganz gut. So war es bei meinem nächsten Buch ”Das Falsche in mir”. Erscheint Januar 2014 bei dtv Premium.

3. Über welches Thema würden Sie niemals schreiben?
 Junge Frau verliebt sich in viel älteren Mann. Kann ich mir nicht vorstellen, glaube ich nicht, fällt mir nichts dazu ein.

4. Lesen Sie Rezensionen zu Ihren eigenen Büchern? Wenn ja, von wem? 
Oh ja, alle!

5. Welche Genre lesen Sie selbst am liebsten? 
Thriller, gerne auch harten Stoff. Ansonsten jede Art von Literatur, Hauptsache, sie ist gut geschrieben und die Figuren sind glaubwürdig und faszinierend.

6. Ihre drei Lieblingsbücher? 
Lolita von Vladimir Nabokov, Dr. Faustus von Thomas Mann, Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia-Marquez, in neuester Zeit Chad Harbach, Die Kunst des Feldspiels, Dave Eggers, Ein Hologramm für den König... O je, da fallen mir ja viel zu viele ein!

7. Ein Buch das Ihnen gar nicht gefallen hat? 
-

8. Ihre Lebensweisheit? 
Du sollst mit deinen Pfunden wuchern.

9. Wie stellen Sie sich einen perfekten Tag vor? 
Lange schlafen, an den Strand gehen, lesen, baden, sonnen, gut essen... Ja, ich weiß, nicht sehr originell... Abends würde ich gern rauchen zum Glas Wein, wenn das nicht so schädlich wäre...

10. Was wollten Sie Ihren Lesern schon immer sagen? 
Lest weiter! Und: Geht auf jeden Fall in die Buchhandlung, die Leute dort können euch gut beraten! Und: Verschenkt Bücher als Hardcover - es gibt keine besseren, persönlicheren Präsente.


Hier ist Christa von Bernuth zu finden:


Bücher der Autorin:



Meine Rezensionen zu Büchern der Autorin:
  • Untreu - folgt 
  • Wer Schuld war - folgt


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