Donnerstag, 22. November 2012

[Abgebrochen] Der Ursprung des Bösen

Autor: Jean-Chrsitophe Grangé
Titel: Der Ursprung des Bösen
Originaltitel: Le Passager
Genre: Thriller
Verlag: Lübbe Audio (Köln)
Erscheinungsjahr: 2012
Laufzeit: 8 Std. 9 Min.
ISBN: 978-3-785-74601-1
 
Bisher hatte ich mich noch nicht mit den Büchern und Hörbüchern Grangés auseinander gesetzt, hörte und las aber immer wieder einiges positives über den erfolgreichen, französischen Thrillerautor.
Die Kurzbeschreibung zu "Der Ursprung des Bösen" hat es dann geschafft, dass ich dem Titel nicht mehr widerstehen konnte und kurzerhand habe ich danach gegriffen.

Spannend bin ich der Geschichte gefolgt, in der es sich um Persönlichkeitsspaltungen, Ritualmorde und gute Lügner dreht.
Die Wendungen die die Geschichte immer wieder genommen hat, habe ich verfolgt und ich spürte schon den spannenden Sog, zweier Geschichten die aufeinander prallen und zu einer werden.
Doch als es anfing, dass der Betreuer eines Verwirrten selbst merkt, dass mit seiner Vergangenheit irgendetwas nicht stimmt und er plötzlich selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich war und ist, habe ich nach und nach den Gefallen an der Geschichte verloren.
Freire versucht selbst seine Vergangenheit zu rekonstruieren und macht sich auf die Suche, die zu Beginn noch recht interessant wirkt. 
Er trifft auf Leute, die ihn scheinbar kennen und die noch eine Rechnung mit ihm offen haben - doch sein Gedächtnis will einfach nicht mit der Vergangenheit aufwarten.
Ab einem bestimmten Punkt hat mich die Suche dann aber losgelassen und ich konnte keinen Anreiz erkennen, den Worten des Sprechers weiter zu folgen.
Die Luft war raus und obwohl ich noch eine Weile weiter hörte, kam keine Stelle mehr, die mich mitgerissen hätte.

Da es für mich der erste Titel des Autors war, kann ich noch nicht sagen, ob ich mich noch einmal an ein anderes Exemplar wagen kann. 
Andererseits möchte ich es auch nicht an einer Enttäuschung fest machen.
Der Schreibtstil an sich hat sich auf jeden Fall als spannend erwiesen, nur wurde er zu fortgeschrittener Zeit ermüdend, da kein Resultat zu erkennen war.
Sicherlich hätte ich das "Böse" gerne entdeckt!

Evtl. werde ich mich noch einmal an die Geschichte wagen, wenn ich mehr Ruhe habe, aber zum jetzigen Zeitpunkt muss ich leider sagen, dass sie nicht meinen Geschmack getroffen hat und ich einfach an manchen Stellen weniger Worte sinnvoller gehalten hätte.

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