Mittwoch, 30. November 2011

[Stöckchen] 8 x 4 (aber nicht das Deo)

Über den Weg gelaufen ist mir dieses Stöckchen ebenfalls bei der Winterkatze.
Es nennt sich 8 x 4:

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest:
- Postzustellerin
- FaMI
- Kassiererin
- Sachbearbeiterin

4 Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst:
- Engel und Joe
- Juno
- Men in Black
- Der Junge im gestreiften Pyjama

4 Orte, an denen Du gewohnt hast:
- Hagen
- Lüdenscheid
- Rh-WD

4 Serien, die Du gerne siehst:
- Dr. House
- Cold Case
- CSI: Miami
- Vampire Diaries

4 Plätze, an denen Du in Urlaub warst:
- Croydon, England
- Holland
- Bayern
- …

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:
- Blogspot
- Facebook
- Lovelybooks
- Tauschticket

4 Deiner Lieblingsessen:
- Chili con Carne
- Paprika-Sahnehänchen
- Pizza
- chinesisch

4 Plätze, an denen Du im Augenblick gerne sein möchtest:
- in Finnland, den Schnee genießen und Nordlichter sehen
- bei einer sehr sehr sehr guten Freundin – einfach mal quatschen
- auf dem Weg ins Unbekannte
- London

[Stöckchen] Tageweise...

Ich habe dieses Stöckchen bei Buchstapel gefunden. Auch dort siehts gemütlich aus ;).
Eigentlich sollte man an jedem Tag eine Frage beantworten, aber ich kann so lange nicht warten und das Stöckchen ist ja auch nicht mehr ganz so jung, daher beantworte ich gleich alles:

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest: Sebastian Fitzek "Der Augenjäger"

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst: Da stehen noch einige.. Mach ich wieder spontan

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch: Therese Fowler "Der Engel auf meiner Schulter"

Tag 4 – Dein Hassbuch: Richard Laymon "Die Insel"

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest: David Nicholls "Zwei an einem Tag"

Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht): Ildiko von Kürthy "Schwerelos"

Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert: Stephenie Meyer "Bis(s) zur Mittagsstunde"

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert: Sebastian Fitzek "Die Therapie"

Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast: Ursel Scheffler "Der Flöwe Murxel"

Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin: Cecelia Ahern "P.S. Ich liebe dich" (Nicht Lieblingsautorin, aber eine der tollen)

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst: keines

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast: Stephenie Meyer "Biss zum Morgengrauen"

Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst: Ralf Schmitz "Schmitz' Katze"

Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit: Märchenbuch

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.: Karin Slaughter "Vergiss mein nicht"

Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.: Chris Mooney "Invisible"

Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen: Komm ich grad nicht dran

Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt: Uff, ich finde ziemlich viele Cover schön, kann mich daher nicht wirklich entscheiden.

Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest: Cornelia Funke "Tintenblut"

Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast: Dieuwke Winsemius "Das Findelkind vom Watt"

Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast: Dirk Lornsen "Rokal, der Steinzeitjäger"

Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat: Da ich immer fleißig Platz schaffe momentan „Delirium“ von Lauren Oliver

Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat: Nora von Collande "Turbolenzo"

Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast: „Bis(s) zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer

Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt: Gibt’s so jemanden? Ich kann mich ja selbst kaum beschreiben.

Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest: Hänsel und Gretel

Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist: Isabella Swan aus "Bis(s)"

Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!: Dennis Lehane "Gone baby gone"

Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???: Die Bis(s)-Reihe. Die Filme sind im Gegenteil zu den Bücher nicht toll...

[Stöckchen] One-Word

Entdeckt wurde dieses Stöckchen bei der Winterkatze. Da siehts auch toll aus *maunz*
Das Stöckchen ist nun nicht auf Bücher bezogen, aber so etwas mit einem Wort zu beantworten kann auch mal recht schwer sein:

1.) Wo ist dein Handy? Wohnzimmertisch

2.) Dein Partner? arbeiten

3.) Deine Haare? mittellang

4.) Deine Mama? crazy

5.) Dein Papa? ---

6.) Lieblingsgegenstand? Kette

7.) Dein Traum von letzter Nacht? Verwirrung

8.) Dein Lieblingsgetränk? Tee

9.) Dein Traumauto? Peugeot

10.) Der Raum, in dem du dich befindest? Geschmückt

11.) Dein Ex? vorbei

12.) Deine Angst? Spinnen

13.) Was möchtest du in 10 Jahren sein? Familie

14.) Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend? Freunden

15.) Was bist du nicht? normal

16.) Das letzte, was du getan hast? Staubsaugen

17.) Was trägst du? Schal

18.) Dein Lieblingsbuch? unmöglich

19.) Das letzte, was du gegessen hast? Gurke

20.) Dein Leben? Verrückt

21.) Deine Stimmung? Glücklich

22.) Deine Freunde? best

23.) Woran denkst du gerade? Fahrschule

24.) Was machst du gerade? schreiben

25.) Dein Sommer? verregnet

26.) Was läuft in deinem Tv? aus

27.) Wann hast du das letzte Mal gelacht? Sekunde

28.) Geweint? ---

29.) Schule? lustig

30.) Was hörst du gerade? Hörbuch

31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? lesen

32.) Traumjob? abwechslungsreich

33.) Dein Computer? eckig

34.) Außerhalb deines Fensters? Einbahnstraße

35.) Bier? Bah

36.) Mexikanisches Essen? scharf

37.) Winter? Schneemengen

38.) Religion? ---

39.) Urlaub? bald

40.) Auf deinem Bett? Kissenberge

41.) Liebe? überdeminsional

[Stöckchen] Bücherfragen

Folgendes Stöckchen habe ich bei Chaosweib entdeckt, ebenso wie den Blog selbst, den ich supi finde. Ich war so frei und habe mir das Stöckchen mitgenommen, da es mir doch gefiel:

01. Mit wie vielen Jahren hast du angefangen zu lesen?
Das begann schon sehr früh. Mit sieben oder acht fing ich dann aber intensiv an zu lesen und plünderte regelmäßig die Bibliotheken

02. Welches Genre liest du am meisten?
Überwiegend sind es Thriller die ich lese. Teilweise kommen aber auch immer wieder gute Jugendbücher dazu.

03. Liest du lieber alleine oder mit jemand zusammen
Was heißt zusammen? Beide aus einem Buch? :) Auf keinen Fall, aber wenn jemand anderes leise (!) sein Buch auf der Couch neben mir liest, ist das vollkommen okay.

04. Kannst du auch lesen wenn jemand im Hintergrund redet?
Teilweise lasse ich auch den Fernseher dabei laufen, daher habe ich keine Probleme mit so was.

05. Wie viele Bücher liest du im Monat?
Leider ist es momentan nicht so viel, da ich mit der Arbeit und allem anderen ziemlich viel beschäftigt bin :(. Aber vier Bücher im Monat sind es mindestens.

06. Wie lange liest du am Tag?
Lesen kann ich meist erst wenn ich Zuhause bin und dort alles erledigt habe. Wenn ich dann im Bett oder in der Wanne liege lese ich dann auch mal eine Stunde am Stück. Ingesamt am Tag würde ich sagen dass es dann 1 – 3 Stunden sind.

07. Wie bist du zum Lesen gekommen?
Irgendwie war ich schon von klein auf dabei wenn es auf den Flohmarkt ging und ich habe mir dann schon selbst Bücher gekauft. Dann gabs schnell einen Bibliotheksausweis und kein Lesestopp mehr.

08. Schreibst du Bücher/Geschichten auch selber?
Ja, dass mache ich auch. Leider habe ich es bisher nicht so weit geschafft eine Geschichte in Länge eines Buches zu schreiben. Kurzgeschichten und Gedichte schon. Ein paar habe ich auch auf meinem anderen Blog veröffentlicht und momentan bin ich dabei weitere aus meinen Notizbüchern abzutippen.

09. Liest du auch in den Ferien/ Urlaub?
Na sicher, wenn ich dann mal welchen habe…

10. Findest du es blöd wenn jemand nicht gerne liest?
Nein, da hat ja jeder seine Leidenschaft und solange mir deswegen niemand verbietet zu lesen, ist das doch okay.

11. Findest du Lesen wichtig?
Schon irgendwie. Ich persönlich finde, dass es viel mehr anregt und vielleicht auch mehr bildet, wenn man sich die Beschreibungen in Büchern auch einfach mal im Kopf vorstellt und man somit auch ein bisschen Fantasie entwickelt. Zudem denke ich, dass auch der Sprachgebrauch in manchen Fällen eindeutig besser werden kann.

12. Lesen in deiner Familie viele Leute?
Schon, wenn meine Mutter dann auch mal ihre Lesebrille aufsetzen würde, würde das auch bei ihr wieder öfters klappen :P

13. Gibt es schlechte Bücher?
Natürlich gibt es die. Am enttäuschendsten finde ich es dann, wenn alle ein Buch in den Himmel loben und man selbst keinen Spaß daran findet..

14. Was ist dein Lieblingsbuch?
Kein Kommentar, denn der Bücherhimmel ist überfüllt!

[Worte] Stöckchen-Tag

Heute habe ich mal wieder in ein paar Blogs geschnüffelt und einige, wenn auch ältere, Stöckchen entdeckt, die ich mir mal mitgenommen habe. Heute gibt es dann also ein Stöckchen-Häufchen nach und nach.Die sind ja auch immer recht lustig und interessant, also bleibt gespannt :)

Montag, 28. November 2011

[Abbruch] Die Insel



Das Hörbuch "Die Insel" von Richard Laymon habe ich mir geholt, weil ich mal lesen bzw hören wollte, was der gute Mann noch so geschrieben hat. 
Laut Klappentext klang das Buch auch rech interessant: "Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war".

Ich habe es dann auch geschafft an die  35 Kapitel zu hören, konnte mich nun aber keineswegs dazu überwinden, das Hörbuch zu ende zu hören.
Dieses Hörbuch könnte von der Story her super interessant sein und man erwartet dank des Klappentextes Spannung pur. Die Spannung ist da, zwar nicht so extrem wie man sie verwartet, aber immerhin.
Rupert schreibt dieses Buch als Tagebuch aus seiner Sicht und - sorry - aber jedes zweite Wort dreht sich gefühlt um das Thema Frauen, also das er sehr reges Interesse an ihnen hat usw. Wäre das nur einmal vorgekommen oder nicht in diesem Ausmaß wäre es wohl auch noch ertragbar gewesen. Diese Übertreibungen aber haben mir leider die ganze Lust an dem Hörbuch genommen, auch wenn es mich doch interessiert hätte, was im weitern Verlauf passiert.

So kann ich nichts gutes über das Hörbuch sagen. Weniger Sexuelles und mehr Spannung wären meiner Meinung nach eine bessere Mischung gewesen...

Sonntag, 27. November 2011

[Zuwachs] KW 47

Diese Woche ist es dank meiner Challenge nur ein minimaler Zuwachs, dennoch ist er es wert vorgestellt zu werden, beide Artikel habe ich durch mein Tauscheckchen getauscht:

"Delirium" von Lauren Oliver: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.
"Finster Orte" von Gillian Flynn: Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr - so wie damals.

Samstag, 26. November 2011

[Rezi] Die irische Meerjungfrau

Autor: Carolin Römer
Titel: Die irische Meerjungfrau
Genre: Krimi
Verlag: CONTE (Saarbrücken)
Erscheinungsjahr: 2011
Seiten: 267
ISBN: 978-3941657250

Rezension:
"Er las zum wiederholten mal das, was da schwarz auf weiß stand, und er kapierte es noch immer nicht. Alzheimer, kam ihm in den Sinn. So muss sich das anfühlen. Man starrt eine Aneinanderreihung von Buchstaben an, die bis gestern noch sinnvolle Worte ergeben hatten, deren Bedeutung einem aber heute entfallen war. Absurd, wieso er gerade in diesem Augenblick an Alzheimer denken konnte."
(S. 225, letzter Abschnitt - S. 226, erster Satz)

Eigentlich ist Fin schon klar, dass ihn sein Chef nur in dieses kleine, irische Dorf - wenn man es denn so nennen kann -, Namens Foley geschickt hat, um ihn von der Bildfläche zu haben. Der Fall der ihm augebrummt wurde soll doch nur ein Ablenkungsmanöver sein, damit Fin bloß keine Beförderung erwartet. In dem ehemaligen Fischdörfchen kennt jeder jeden und Fin stellt sich als Journalist vor, der mehr über einen alten Fall herausfinden will, bei dem einmal ein teures Rennpferd gestohlen und niemals gefunden wurde. Doch in dem Nest scheint keiner etwas zu wissen, bis auf eine alte Frau, die ihm etwas von Feen und Kobolden erzählt. Seine eigentlich Aufgabe aber ist es einen gestohlenen und nun vermissten Van Gogh zu finden. Foley scheint die beste Wahl, denn hier sind auch die bekannen Diebesbrüder Keane geboren und aufgewachsen.
Auf seiner Suche nach dem Bild begegnet er der schweigsamen und mysteriösen Charlie, die den alten Leuchtturm der Insel bewohnt. Sogleich fühlt er sich zu ihr hingezogen auch wenn er sie einfach nicht durschauen kann. Doch immer wenn er in ihrer Nähe war, gerät er in Gefahr und je näher er der Wahrheit um Charlie und den Van Gogh kommt, desto mehr muss er sich um sein Leben sorgen..

Dank BdB bin ich in den Genuss dieses Buches gekommen und ich muss sagen, es hat sich sehr gelohnt. Der etwas naive und auch ziemlich neugierige Fin O'Malley ist die erste Schöpfung von der Autorin und macht gleich Lust auf mehr.
Das Buch ist eine super Mischung aus verschiedensten Genres. Einerseits ist es eine seichte Geschichte um einen Mann, der sein Leben nach und nach selbst zerstört, ein Krimi, der ungeahnte Wendungen nimmt und den Leser erstaunt aufblicken lässt. Es ist eine Geschichte um ein paar Verrückte und um den Zusammnehalt eines kleinen Dorfes. Zudem ist Witz in dem Buch recht groß geschrieben. Die Autorin bringt immer wieder Spitzen mit ein, die den Leser schmunzeln und auch mal laut auflachen lassen. Ich persönlich habe in dem Buch mein neues Lieblingswort entdeckt: Pulloverschwein. Ab einem bestimmten Punkt, ahnte ich schon, was geschehen ist und lag damit auch richtig. Obwohl ich mir dies aber dann denken konnte, wurde immer wieder Neues klar und aufgedeckt, was einen von Seite zu Seite reisen lässt. Sehr schön fand ich die Beschreibungen der Umgebung, Natürlich füllt dies auch die Seiten, aber es passt sehr gut, da Irland ja auch dafür sehr bekannt ist. Ab und an gab es kleine Dinge die mich gestört haben, z.B. das O'Malley der Kontakt zu seiner Tochter nicht sehr wichtig scheint, da er nur einmal in der ganzen Geschichte den Drang verspürt mit ihr zu telefonieren. Das Ende des Falls ist teilweise etwas undurchsichtig und vielleicht nicht ganz glaubwürdig. Doch das Ende des Buches zeigt auf, wie schnell man sich umstellen kann und seine Vorstellungen von Leben und Zukunft über den Haufen werfen kann und dennoch gut dabei weg kommt.




Die Autorin:
Carolin Römer arbeitet als Cutterin beim Fernsehen und lebt in Saarbrücken. Ihre Ermittlerfigur Fin O'Malley hat sie für mehrere Folgen angelegt.







Bereitgestellt wurde mir dieses Buch durch BdB und den Conte Verlag.
Zu kaufen gibt es das Buch hier.

Freitag, 25. November 2011

[Worte] 2. Versuch...

Schon einmal dieses Jahr habe ich es versucht, meinen SuB zu schmälern, was auch anfangs gut geklappt hat. Dann aber war der Andrang an neuen Büchern in den Geschäften soooo groß, dass ich kaum widerstehen konnte und meine eigene Challenge abgebrochen habe.

Heute eröffne ich aber meine eigene Challenge:


Das bedeutet für mich, dass ich bis zum 01.01.2012 kein Buch mehr kaufen darf! Was wie ich weiß ja schon schwer wird, aber mein Regal ächzt nun mal auch schon ganz schön. Augeschlossen habe ich hier das Tauschen, denn das kann ab und an durch mein Tauscheckchen noch passieren, aber auch das werde ich einschränken.
Ab und an erreichen mich, wie auch diese Woche, Bücher die mich selbst überraschen, die werde ich natürlich wie immer vorstellen...
Na, und wenn ich ein Buch geschenkt bekommen, kann ich ja auch nicht nein sagen :)

Dennoch werde ich alles dran setzen keine Bücher zu kaufen und nur wenige zu tauschen...

Wer ebenso wie ich ein meckerndes Regal im Nacken sitzen hat, kann sich gerne an der Challenge beteilige. Freue mich immer gerne...
So und nun heißts: weiter lesen...

[Hoerbuch] Ich hab dich im Gefühl

Autor: Cecilia Ahern
Titel: Ich hab dich im Gefühl
Originaltitel: Thanks for the Memories
Genre: Roman; Freundschaft/Liebe
Verlag: Argon Hörbuch (Berlin)
Erscheinungsjahr: 2008
Laufzeit: 5 Std. 22 Min.
ISBN: 978-3839890356

Rezension:
Wenn du erwachst, wirst du fast immer die Gewissheit haben, dass noch alles ist wie es war, bevor sich ein dunkler Schleier über dich gelegt hat. Bei Joyce aber trifft dies überhaupt nicht zu. Noch vor wenigen Minuten war sie glücklich, überglücklich und freute sich jeder Minute ihres Seins. Doch als sie die Augen öffnet, ihren Vater erblickt und seine traurigen Augen sieht, weiß sie, dass sich ihr großer Traum in Luft aufgelöst hat.
Ein Blick zu ihrem Bauch und sie weiß, sie ist wieder alleine in ihrem Körper.
Erschöpft wird Joyce aus dem Krankenhaus entlassen und hat plötzlich die komischsten Gedanken im Kopf. Sie kennt sich auch auf einmal mit Fremdsprachen aus, die sie niemals zu vor gelernt hat. 
Außerdem steigen ihr immer wieder Erinnerungen in den Kopf, Erinnerungen von fremden Menschen, die ihr aber dennoch so bekannt sind, dass sie alles über sie zu wissen scheint.
Fast zweifelt sie nach ihrem schmerzhaften Verlust an ihrem Verstand, bis plözlich ein Mann auftaucht, denn sie noch niemals gesehen hat, dessen Gedanken und Erinnerungen aber in ihrem Kopf umher irren...

Nach "P.S. Ich liebe dich" und "Für immer vielleicht" wurde ich von der Autorin leider etwas enttäuscht. Die Bücher die ich danach anfing zu lesen sprachen mich nicht mehr richtig an und ich schaffte es nicht ein Buch nur ansatzweise zu lesen. Daher habe ich auch lange die Finger von Bücher von Ahern gelassen. Das Hörbuch hier bekam ich durch Zufall in die Finger, durch einen glücklichen Zufall, denn es hat mir wieder Lust auf mehr von der jungen Autorin gemacht.
Die Geschichte um Joyce und Justin wirkt nun auch nicht unbedingt realitätsnah, aber sie ist nicht so abgehoben, dass man sie nun nicht gut finden würde. Zudem hört man ja auch oft genug von ähnlichen Verbundenheiten von Menschen. Die Geschichte ist schön und auch an manchen Stellen traurig. Man kann mit Joyce fast mitfühlen und man spürt die Trauer die sie umgibt, bis sie auf Justin trifft. Das die beiden Rollen auch noch andere Sprecher haben, macht die Unterteilung noch ein bisschen besser und umso mehr Freude zu hören..




Die Autorin:
Cecelia Ahern, geboren 1981, ist in Dublin zu Hause. Schon als Kind schrieb die Tochter des irischen Ministerpräsidenten Geschichten. Direkt nach dem Uni-Abschluss in Journalistik und Medienkunde begann sie mit dem Roman, der sie berühmt machte: »P.S. Ich liebe Dich«, der mit Hilary Swank verfilmt wurde.





Weitere Bücher:
  • Ein Moment fürs Leben (2011)
  • Ich schreib dir morgen wieder (2010)
  • Zeit deines Lebens (2009)
  • Vermiss mein nicht (2007)
  • Zwischen Himmel und Liebe (2006)
  • Für immer vielleicht (2005)
  • P.S. Ich liebe dich (2004)

Mittwoch, 23. November 2011

[Rezi] Der Tag, an dem die Sonne verschwand

Autor: Jürgen Domian
Titel: Der Tag, an dem die Sonne verschwand
Genre: Roman; Dystopie
Verlag: Heyne (München)
Erscheinungsjahr: 2008
Seiten: 288
ISBN: 978-3453405363

Rezension:
Lorenz sitzt in seiner Wohnung, schwitzend und nach Abkühlung suchend. Um ihn herum bewegt sich alles, was ein bisschen Luft machen kann, aber es bringt einfach nichts.
Es ist der Jahrhundertsommer, der ihm nicht nur den Schlaf raubt. Er verlässt noch nicht einmal mehr die Wohnung, weil er die drückende Hitze nicht ertragen kann und ein Ende nicht in Sicht scheint.
Dann aber passiert etwas unerwartetes, als er hinaus in den reinblauen Himmel blickt, steigen immer mehr dunkel Wolken am Himmel auf und die Stadt wird dunkel. Ein heftiges Unwetter zieht über die Stadt und kühlt die Straßen und Luft rapide ab.
Um auch ein bisschen abzubekommen öffnet Lorenz das Fenster weit und lässt eine ungewöhnliche Kälte in seine Räume.
Schnell bemerkt er, dass irgendetwas nicht stimmt, denn selbst als die Wolken verschwunden sind, ist es nur noch Dunkelheit die vom Himmel strahlt und nur die Laternen und Lichter die aus Fenstern strömen beleuchten die Umgebung.
Es dauert nicht lange und plötzlich sind es Schneeflocken, die vom Himmel fallen und Lorenz immer mehr verwirren. Er zieht sich warme Klamotten an und will sich in der Nachbarschaft umhören. Doch keiner seiner Nachbarn scheint da zu sein. Auch die Läden wirken verlassen und auf seinem Weg durch die Stadt begegnet er keinem anderen Menschen.
Tage später beginnt er über sein Erlebnis zu schreiben, über die Einsamkeit auf der Welt, sein Leben alleine in einer verschneiten Welt ohne Sonne und echtes, wärmendes Licht…

Den Titel des Buches fand ich sehr interessant und daher habe ich mir das Buch gekauft. Es war eines der ersten Bücher was Richtung Dystopie ging und dieses Thema interessiert mich sehr, solange es nicht zu phantasievoll ausgelegt wird.
Das Geschehen in dem Buch ist recht nachvollziehbar, bis zu einem Punkt. Sicherlich kann es irgendwann passieren, dass die Sonne erlischt und eine weitere Eiszeit in das Land zieht. Etwas unvorstellbar fand ich nun, dass plötzlich alle Menschen verschwunden sind und der Protagonist ganz alleine ist. Das Buch an sich aber fand ich gut geschrieben und Domians Schreibstil zieht einen mit zudem war interessant zu lesen, wie sich Lorenz durchgeschlagen hat. Für mich ist es immer interessant zu erfahren, welche Gründe es für die Veränderungen und Geschehnisse gibt. Leider wurde das dort nicht näher beschrieben und man erfährt nichts Genaueres, man bleibt mit Lorenz die meiste Zeit in der Wohnung gefangen. Daher vergebe ich diesmal auch nur drei Bücherstapel.




Der Autor:
Jürgen Domian wurde 1957 in Gummersbach geboren. Nachdem er bei verschiedenen Sendern der ARD als Autor und Reporter arbeitete, moderiert er seit 1995 die bimediale Telefon-Talkshow "Domian" (WDR-Fernsehen/WDR-Hörfunk 1LIVE). 2003 wurde er für die Sendung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 





Weitere Bücher:

[Rezi] Das Spiel

Autor: Richard Laymon
Titel: Das Spiel
Originaltitel: In the Dark
Genre: Roman; Krimi
Verlag: Heyne (München)
Erscheinungsjahr: 2007
Seiten: 496
ISBN: 978-3453675353

Rezension:
Die junge Bibliothekarin Jane geht ihrem Job mit Leidenschaft nach und genießt die Zeit in der sie von Büchern umgeben ist.
Eines Abends nachdem sie die Türen der Bibliothek verschlossen hat und dabei ist Bücher wieder einzustellen, bemerkt sie in einem Buch einen Umschlag. Neugierig öffnet sie ihn und ihr Herz schlägt schneller, denn ihr Name ist genannt und ein fünfzig Dollarschein liegt bei. Ein gewisser Jemand, der sich MOG nennt, lädt sie zu einem Spiel ein. Sie versucht den geheimnisvollen Hinweis den er ihr hinterlassen hat zu entschlüsseln und stößt dabei auf einen hundert Dollarschein. Ihr wird mehr Geld angeboten, wenn sie nur an diesem Spiel teilnimmt. Doch sie ist sich unsicher und legt alles zur Seite. Kurz darauf begegnet sie dem Dozenten Brace. Er zeigt reges Interesse an Jane, die aber nicht genau weiß, was sie von ihm halten soll, auch wenn sie ihn mag.
Kurzerhand und abenteuerlustig lässt sie sich nicht nur auf eine Affäre mit Brace ein, sondern auch auf das mysteriöse Spiel. Immer wenn sie eine Aufgabe erfüllt hat, erhält sie den doppelten Geldbetrag, für Jane eine leichte Art Geld zu verdienen. Aber die Aufgaben werden immer schwerer und plötzlich findet sie auch Hinweise in ihrem eigenen Apartment und Angst erfasst sie. Doch ist es nicht so einfach mit dem Spiel aufzuhören und sie gerät in immer größere Gefahr…

Das Buch bekam ich geschenkt und der Klappentext gefiel gleich.
Zu Anfang fühlte ich mich auch sehr heimisch in dem Buch und es schien auch recht spannend zu werden. Nach und nach aber lies es ein etwas nach. Es wurde ein „Durch-das-Buch-hetzen“ und die Spannung blieb an einigen Ecken auf der Strecke. Dennoch konnte man es gut lesen. Irgendwann wird einem aber klar was passiert und wer dort wirklich welches Spiel spielt und man wartet nun noch sehnsüchtig auf die Bestätigung. Dies war mein erstes Buch von Laymon und es war für zwischendurch gut geeignet. Bisher habe ich noch kein weiteres von ihm gelesen, aber die neueren scheinen schon vor etwas mehr Horror und Spannung zu sprühen.



Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman "Parasit" wurde 1988 vom "Science Fiction Chronicle" zum besten Horrorroman gekürt und für den "Bram Stoker Award" vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Weitere Bücher:
  • Der Wald (2011)
  • Der Käfig (2011)
  • Finster (2010)
  • Der Ripper (2010)

[Rezi] Schmitz' Katze

Autor: Ralf Schmitz
Titel: Schmitz´ Katze : Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal
Genre: Witz
Verlag: S. Fischer (Frankfurt a. Main)
Erscheinungsjahr: 2008
Seiten: 256
ISBN: 978-3596179787

Rezension:
Nicht nur Katzenfans begeistert dieses Buch..
Ralf Schmitz berichtet über das Leben mit seiner altersschwachen Katze, die ihn von klein auf begleitet hat. Schmitz bekannt als Comedian ist berühmt dafür seine Aussagen kaum ernst rüber zu bringen. Das Buch macht es einem auch nicht leicht das Leben mit einer Katze als ernste Sache anzusehen, da er immer wieder witzige Anekdoten zum Leben mit seiner Minka beschreibt.
Als Katzenbesitzerin fühle ich mich sehr verstanden in diesem Buch, da auch ich nicht immer ganz „normale“ Katzen habe und somit herzhaft über die gemeinsamen Erlebnisse der beiden lachen kann.
Das Minka dieses hohe Alter erreicht hat macht das alles natürlich noch etwas spannender, denn auch die Schmunzeleien über eine halbblinde und fast taube Katze kenne ich nur zu gut.
Selbst eine Katze wird halt mit dem Alter nicht nur älter, sondern besser und interessanter.
Die Beziehung zwischen Ralf Schmitz und seiner Katze beschreibt er wunderbar und herzlich, auch wenn das Verhältnis zu Anfang nicht dem entsprach.
Ich finde besonders schön, dass in dieses Buch auch noch viele schöne und lustige Bilder integriert sind.
Ich denke viele Katzenbesitzer fühlen sich auf den Seiten dieses Buches sehr wohl und vielleicht ändern sie auch den Blickwinkel zu dem Wollknäuel, dass ihnen um die Beine schnurrt.
Ein Buch das Freude bereitet und immer wieder gern hervorgeholt wird



Der Autor:
Ralf Schmitz, geb. 1974, war nach Schauspiel-, Gesangs- und klassischer Tanzausbildung bis 2002 festes Ensemblemitglied des Bonner »Springmaus«- Improvisationstheaters. 2003 wurde er durch Sketch-Comedy »Die Dreisten Drei« zum Newcomer des Jahres gewählt und erhielt zahlreiche Nominierungen. Seine Auftritte bei »Genial daneben« und »Schillerstraße« machten ihn berühmt. Von 2005 bis 2006 tourte Schmitz mit dem 1.Soloprogramm »Schmitz komm raus!«; seine gleichnamigen TV-Comedy- Show wurde für den Deutschen Comedy Preis 2006 nominiert. Es folgen diverse Sprechrollen in »Der kleine Eisbär«, »Ab durch die Hecke« und »Oh, wie schön ist Panama«. 2006 spielte Schmitz nach dem 1. Otto Waalkes'Erfolgs-Kinofilm »Sieben Zwerge - Männer allein im Wald« (2004) wieder den Zwerg Sunny in »7 Zwerge - der Wald ist nicht genug«. Seit 2006 tourte Ralf Schmitz bundesweit sehr erfolgreich mit seiner 2.Solotournee »Verschmitzt«. 

Weiter Bücher:
  • Schmitz' Mama (2011)   

[Rezi] Mieses Karma

Autor: David Safier
Titel: Mieses Karma
Genre:
Roman; Huor
Verlag: Kindler (Berlin)
Erscheinungsjahr: 2007
Seiten: 288
ISBN:
978-3499244551

Rezension:
"Autsch", das ist einer der ersten Gedanken, der Kim Lange durch den Kopf schießt, als sie wieder erwacht. Wie peinlich der gestrige Tag doch war! Dabei sollte es doch der beste Tag ihres Lebens werden. Sie bekam den Preis als beste Moderatorin und wollte sich von Freunden und Familie auf Händen tragen lassen, doch von wegen: Erst einmal bekam sie nicht das Kleid, was sie sich bestellt hatte, sondern eines was um einiges kleiner war und ihre Kurven doch etwas zu doll betonte und nicht nur einen tiefen Einblick zeigte. Nach der Feier hatet sie auch noch so viel getrunken und mit einem gutaussehenden Kollegen rumgeknutscht, was ihrem Mann sicher nicht gefallen würde. Was danach genau passiert ist, kann sie sich kaum noch vorstellen, sie weiß nur noch das etwas auf sie zuflog..
Als sie sich nun, mit benebeltem Kopf, erheben will stockt sie. Irgendwas ist komisch. Langsam bewegt sie ihre Gliedmaßen und will am liebsten schreien. Anstatt von Armen und Beinen hat sie sechs kleine Beinchen! Sie ist eine Ameise! Und dann begegnet sie auch noch Buddah.
Ein Waschbecken hat sie erschlagen, doch sie will nicht tot sein – und erst recht keine Ameise. So findet sie heraus was sie zu tun hat: Um wieder ein Mensch werden zu können muss sie gute Taten bewirken. Dabei wird sie immer wieder von Buddah besucht, der mit ihr redet und ihr gut zuspricht. Aber es ist gar nicht so leicht etwas Gutes zu vollbringen und gutes Karma zu sammeln, wenn man als Hund oder anderes Getier wieder geboren wird…
Um zu ihrer Familie zurück zu kommen wandert Kim immer höher die Lebewesenleiter hinauf, bis sie als völlig andere erwacht.

Das Buch hatte ich nach erscheinen gleich bestellt und es ist bis heute eines meiner Lieblingsbücher. David Safier hat dieses Buch mit so viel Humor geschrieben, dass man kaum aus dem Lachen und Schmunzeln herauskommt. Die Geschichte um das sammeln von gutem Karma heitert jeden Leser auf. So unecht dieses Buch auch erscheint, ist es doch eine Vorstellung die einen anregt.
Neben dem ganzen Witz und Charme gibt es aber auch die andere Seite, auf der sich die trauernde Familie befindet, die erst nach und nach begreift was da um sie herum geschieht und wer diese aufdringliche Frau ist...
Wer gerne lacht ist bei diesem Buch genau richtig angekommen und wird danach auch daran denken mal gutes Karma zu sammeln.


Der Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der letzten Jahre. Seine ersten beiden Romane "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Außerdem arbeitet David Safier als Drehbuchautor. Für seine TV-Serie "Berlin, Berlin" gewann er den Grimme-Preis sowie den International Emmy (den amerikanischen Fernseh-Oscar). David Safier lebt in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

Weitere Bücher:
  • Happy Familiy (2011)
  • Plötzlich Shakespeare (2010)
  • Jesus liebt mich (2008)

[Rezi] Mängelexemplar

Autor: Sarah Kuttner
Titel: Mängelexemplar
Genre:
Roman
Verlag: S.Fischer (Frankfurt a. Main)
Erscheinungsjahr: 2009
Seiten: 272
ISBN:
978-3100422057

Rezension:
Karo lebt wie sie lebt, sie genießt ihr Leben und die Tage die sie bei ihrer Arbeit und mit ihren Freunden verbringt. Auch ihre Liebe verteilt sie quer durch die Gegend, geht feiern und kommt kaum zur Ruhe. Plötzlich aber steht alles Kopf. Nicht nur dass sie ihre Arbeit verliert und am verzweifeln ist, sie stellt auch alles andere in ihrer Umgebung in Frage. Sind die Leute die immer mit ihr rumhängen wirklich ihre Freunde? Liebt sie überhaupt ehrlich? Und was um Himmels Willen, soll sie denn nun ohne Arbeit tun?
Sie wirft alles über den Haufen, trennt sich von ihrem Partner, den sie kurz darauf doch wieder haben will und verabschiedet sich von den „besten“ Freunden.
Alleine steht sie dar und schildert klipp und klar, dass ihr Leben alles andere als einfach und toll ist. Sie verfällt in Depressionen, denkt zu negativ und wird doch immer wieder zurück geworfen.
Ob sie es wohl schaffen wird, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen?

Sarah Kuttner kannte ich von einem Musiksender und fand ihre Art immer sehr erfrischend. Da nahm ich auch gleich das Buch aus der Bibliothek mit.
Die Geschichte um die verwirrte Karo ist teilweise schon fast komisch, macht nachdenklich und oft genug muss man den Kopf schütteln. Karo erzählt das Buch aus ihrer Sicht. Beschreibt die Fragen die sie quälen und ist immer wieder hin und her gerissen zwischen guten und bösem. Sie schafft es sogar bis in die Psychiatrie und es scheint das dies der Ort wird, an dem sie vorerst bleiben wird.
Das Debüt von Kuttner ist so abwechslungsreich wie es nur sein kann. Gefühlsdusseleien füllen das Buch Seitenweise und man will Karo immer wieder einen Tipp geben, wie sie doch etwas besser machen könnte. Jedem Leser wird aber schnell klar, dass nur sie selbst ihre wirren Gedanken und Gefühle ordnen kann um wieder neu zu leben.
Witzig und spritzig, verwirrend und nachdenklich mutet dieses Buch an. Es ist schnell gelesen und macht Lust auf mehr.


Die Autorin:
Sarah Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und arbeitet als Moderatorin. Sie wurde mit ihren Sendungen »Sarah Kuttner Die Show« (VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und arbeitete mehrfach für die ARD. Zuletzt war sie dort mit »Kuttners Kleinanzeigen« zu sehen. Ihre Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress wurden im Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht.

Weitere Bücher:
  • Wachstumsschmerz (2011) 

[Rezi] Die gefährliche Frau

Autor: Thommie Bayer
Titel: Die gefährliche Frau
Genre:
Roman
Verlag: Piper (München)
Erscheinungsjahr: 2004
Seiten: 235
ISBN:
978-3492045704

Rezension:
Sie ist attraktiv, jung und nimmt anderen Frauen die Hoffnung auf Liebe.
Vera Sandin betreibt ein Geschäft, welches nicht für jeden gemacht ist. Wer noch an die Liebe glaubt, ist in ihrem Beruf falsch. Im Auftrag von eifersüchtigen und unsicheren Frauen trifft sie sich mit dem Partner der jeweiligen Kundin und verführt diese, überwiegend gehen die Männer auf ihre Annäherungsversuche ein und somit werden die Beziehungen, dank Vera, auch in den meisten Fällen zerstört. Doch was soll sie tun? So verdient sie ihr Geld und die Frauen engagieren sie von selbst. Leider schmerzt die Wahrheit aber sehr und oftmals fallen böse Worte, ob von dem Mann, der sich hat verführen lassen, oder der Frau die wissen wollte ob ihr Mann treu ist.
Aber auch Vera hat ein Herz, nicht nur für ihre Katzen, und als sie einen Mann trifft, der ihr Herz berührt, steht sie vor einer schwierigen Wahl….

Dieses Buch stand ewig in meinem Regal, denn ich hatte es einmal zufällig als Mängelexemplar ergattert, aber nie gelesen. Als ich es dann aus Mangel an interessanter Lektüre zur Hand nahm, war ich auch ziemlich schnell damit durch.
Die Geschichte der einsamen aber glücklichen Frau, die einen ungewöhnlichen Job betreibt ist einfühlsam und schön geschrieben. Vera Sandin erzählt von dem Leben mit ihren Katzen und ihrer Arbeit und an einigen Stellen berührt sie den Leser mit der nachdenklichen Art. Der Autor kann versetzt sich gut in das Denken der Frau und spielt ebenso mit Gefühlen auch mit dem Feuer.
Fast schon erwartet man die Wendung der Geschichte, denn man möchte doch nicht von einer Frau lesen, die niemals selbst tiefe Gefühle investiert. Dennoch war ich überrascht wie tief diese Gefühle teilweise waren, daher hat mich das ende auch ziemlich überrascht.
Das Buch ist eine leichte und interessante Lektüre, die dem Leser durch die Finger gleitet und einen trotz aller Gefühle wieder einsam und staunend zurück lässt.



Der Autor:
Thommie Bayer, geboren 1953 in Esslingen, studierte Malerei und war Liedermacher und Kabarettist, ehe er 1985 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben.   

[Hoerbuch] Darum

Autor: Daniel Glattauer
Titel: Darum
Genre:
Roman
Verlag: Downtown (München)
Erscheinungsjahr: 2007
Laufzeit:
5 Std. 43 Min.
ISBN: 978-3899036237

Rezension:
Jan Rufus Haigerer ein Name, ein Mann, ein Täter.
Ein Täter der nicht schuldig gesprochen werden soll, obwohl er sich gestellt hat und einen Menschen getötet hat.
Das Leben nimmt manchmal ziemlich komische Wendungen. So ergeht es Jan, der sich präzise darauf vorbereitet einen Menschen zu töten. Warum? Darum! Er besorgt sich eine Waffe und begibt sich eines Abends in ein Lokal. Zwischen vielen Menschen eingepackt in eine dicke Jacke blickt er sich um, sondiert seine Umgebung und erschießt einen Anwesenden, der ihm passend erscheint. Die Gäste stoben auseinander und niemand kann den tödlichen Schuss zuordnen. Wo kam er her? Als die Polizei auftaucht gesteht Jan den Mord und er wird erst einmal abgeführt.
Nicht nur einmal befragt ihn die Polizei, Verhör folgt auf Verhör und jedes Mal gesteht Jan seine Tat bis ins kleinste Detail. Er hat gegen viele Gesetze verstoßen, doch niemand möchte diesen netten Mann, der doch scheinbar keiner Fliege etwas zuleide tun kann verurteilen, zu nett sind die Menschen um ihn herum und nehmen sein Geständnis nicht ernst. Wie soll er da noch seine Schuld beweisen?

Diese Geschichte ist eindeutig einmal eine andere. Ein Mensch der eine Tat gesteht und dennoch nicht verurteilt wird. Ein Mensch der darum kämpft bestraft zu werden und doch nicht siegen kann. Ein Mensch dem alles egal ist, selbst wenn er ins Gefängnis muss.
Daniel Glattauer’s Bücher habe ich immer verschlungen und auch dieses Hörbuch schwirrt einem leicht um den Kopf herum um sich dann doch noch festzusetzen.
An Stelle einer Liebesgeschichte erreicht uns hier eine Geschichte voller Ironie, Witz, Spannung und Unvorstellbarkeiten. Der Schreibstil von Glattauer kann für einige Gewöhnungsbedürftig sein, aber diese Phase ist schnell rum. Das Hörbuch kommt zu Anfang wie eine seichte Geschichte über einen Mann daher, dem mittlerweile alles egal ist und endet in einem fulminanten Ende, das kaum denkbar ist. Nur zu empfehlen!


Der Autor:
Daniel Glattauers Buch "Gut gegen Nordwind" wurde 2006 veröffentlicht - und war gleich ein Volltreffer. Die Liebesgeschichte präsentiert sich in Form eines E-Mail-Romans, in dem sich die beiden Hauptfiguren - ein Mann und eine Frau, die bald schon nicht mehr voneinander lassen können - nicht ein einziges Mal begegnen. Für den österreichischen Autor war der Roman ein Sensationserfolg. Zuvor war er 20 Jahre lang beim "Standard" beschäftigt, hatte dort Essays, Kolumnen und Glossen, aber auch Gerichtsreportagen veröffentlicht. Das Schriftstellerdasein war für ihn in dieser Zeit ebenso wie seine zweite Liebe, die Arbeit als Liedermacher, nicht mehr als ein Hobby. Das hat sich inzwischen natürlich grundlegend geändert.

Weitere Bücher:

[Rezi] Amokspiel

Autor: Sebastian Fitzek
Titel: Amokspiel
Genre:
Psychothiller
Verlag: Knaur (München)
Erscheinungsjahr: 2007
Seiten: 448
ISBN:
978-3426637180

Rezension:
Für Ira Samin hat das Leben keinen Sinn mehr. In ihrem alkoholvernebelten Gehirn plant sie ihren Selbstmord und bereitet alles vor. Ihren Job als Kriminalbeamtin lässt sie schon eine Weile schleifen und wahrscheinlich würde es niemandem auffallen, wäre sie nicht mehr da. Ihre älteste Tochter starb vor einiger Zeit, was sie ziemlich aus der Bahn warf. Nun steht sie in ihrer Wohnung und es ist nur noch ein kleiner Schritt zur ewigen Ruhe. Doch bevor es soweit kommt erhält sie einen Anruf: Ein Verrückter hat in einem Radiosender Geiseln genommen und ein harmloses Gewinnspiel in ein mörderisches Spiel verwandelt. Wahllos ruft er Leute an, welche sich mit seiner gewünschten Parole melden sollen. Ein falsches Wort, schon ein „Hallo“ genügt und eine Geisel muss sterben. Ira macht sich auf den Weg zum Radiosender um die Geiseln zu befreien und den Täter zur Aufgabe zu zwingen. Eine Kontaktaufnahme ist nur über das Radio möglich und so hören tausende von Menschen die Verhandlungen mit an.
Immer wieder scheitert das Gespräch zwischen den beiden bis klar wird, dass sie mehr miteinander verbindet als dieser Fall, denn beide haben sie einen geliebten Menschen verloren…

Das zweite Buch von Fitzek. Wieder ein Thriller, der die verschiedensten Wendungen einer scheinbar klaren Geschichte aufzeigt. Dieser Thriller steigt auch wieder direkt ins Geschehen ein und man liest sich durch wirre Gedanken voller Selbstvorwürfen, Trauer und Einsamkeit. Die beiden Geschichten sind parallel erzählt und nähern sich im Laufe immer weiter an, bis sie frontal aufeinander treffen. Man spürt fast die Verzweiflung der beiden Hauptfiguren und die tiefe Verbindung zwischen den ihnen. Mich hat auch dieser Thriller wieder gefesselt und ich war immer wieder erstaunt, welche Wendungen sich vollzogen. Im Gegensatz zum ersten Buch war es nicht ganz so verwickelt, aber Fitzek lohnt sich immer zu lesen.


Der Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Weitere Bücher:

[Hoerbuch] Der Mädchemaler

Autor: Monika Feth
Titel: Der Mädchenmaler
Genre:
Thriller
Verlag: JUMBO (Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2008
Laufzeit:
6 Std. 8 Min.
ISBN: 978-3833720550

Rezension:
Mike und Ilka scheinen nach außen hin eine glückliches Paar. Schon einige Jahre sind sie zusammen, doch der Schein trügt. Eigentlich kennt Mike Ilka nicht einmal richtig. Er liebt sie mit Haut und Haar, aber über ihre Vergangenheit redet sie nie. Auch wusste er bisher nicht, dass ihre Mutter noch lebt. Dies alles erfährt er erst, als er in die WG von Jette und Merle zieht und Ilka eines Tages nicht mehr auftaucht und als vermisst gemeldet wird. 
Da er fährt er auch, dass Ilka noch einen Bruder hat, Ruben. Er ist ein bekannter Maler, der sich trotz seiner Berühmtheit immer sehr zurück zieht. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner weiß: Ruben hat sich in der Stadt ein neues Haus gekauft und es genauso wie das Elternhaus gestaltet. Sein Wunsch ist es Ilka wieder an seiner Seite zu haben, denn eines Tages hat sie ihm den Rücken zugewandt und nachdem der Vater gestorben war und die Mutter in ein Heim gekommen war, war sie lieber zur Tante gezogen als bei ihm zu bleibe. Dabei hatte die beiden so viel miteinander verbunden.
Jette macht sich mal wieder auf eigene Faust daran zu ermitteln und Polizist Melzig kann sie nicht davon abhalten. Um die neugewonnene Freundin ausfindig zu machen, macht sie sich auf den Weg um Ruben zu treffen und gerät in Lebensgefahr..

Der zweite Teil der Jette-Reihe ist ähnlich gestrickt wie der erste. Man ahnt schon, dass Jette sich wieder einmal nichts verbieten lässt und in Gefahr gerät. Aber der Fall ist diesmal etwas anders gestrickt, hier gerät die Freundin des Mitbewohners in Gefahr. Diesmal gibt es aber immerhin keine Toten. Es ist eine fortlaufende Reihe, was sich insbesondere in der Gefühlswelt von Jette und ihrer Mutter widerspiegelt, da sie immer noch mit den Geschehnissen aus Teil eins zu knabbern haben. Leider war das Ende des Hörbuchs nicht so toll und recht schnell beendet ohne große Worte zum Schluss. Das hat mich etwas enttäuscht. Die Art der Lesung dagegen hat mir wieder sehr gefallen, da wieder verschiedene Sprecher die Personen gelesen haben.


Die Autorin:
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt.

Weitere Titel:

Dienstag, 22. November 2011

[Rezi] Level 9

Autor: David Morrell
Titel: Level 9
Originaltitel: Scavenger
Genre: Thriller
Verlag: Knaur (München)
Erscheinungsjahr: 2008
Seiten: 416
ISBN:
978-3426637906

Rezension:
Stell dir vor, du erwachst in einem dir unbekannten Raum. Nichts um dich herum erkennst du, die Gänsehaut läuft dir den Rücken hinab und Geräusche dringen in deine Gehörgänge, die du nicht zuordnen kannst.
So ergeht es auch fünf Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben und sich auch niemals zuvor gesehen haben.
Sie erwachen in einer ihnen unbekannten Umgebung und merken schnell, dass sie nicht so einfach aus dieser Lage heraus kommen. Nicht nur das die Türen des alten, großen Hauses nicht einfach so aufgehen, auch spielen sie mit ihrem Leben, sobald sie nur einen falschen Schritt machen.
Denn ein verrückter Psychopath hat diese fünf Personen entführt um mit ihnen ein perfides Spiel zu spielen. Sie sollen die verschiedensten Aufgaben erfüllen und nach seinen Regeln zu spielen um zu gewinnen - und zu überleben. Was sie nicht wissen: nicht jeder wird dieses gefährliche Abenteuer überstehen und durch diese neun Level kommen, in denen sie das Rätsel des "Spielleiters" lüften müssen. Doch ist es nur ein Mann der das Spiel durchschaut und alles versucht um die Spieler zu retten...

Nach "Creepers" konnte ich natürlich auch einem weiteren Buch von Morrell nicht widerstehen und habe mir auch "Level 9" geholt. Auch dieses Buch ist wieder voll gepackt mit Spannung und ist an manchen Stellen recht schonungslos geschrieben. An "Creepers" reicht es meiner Meinung nach nicht ganz ran, da hier der Gruseleffekt etwas fehlt. Dennoch ist auch dieses Buch lesenswert und die Geschichte ist ist etwas neueres gewesen, als ich das Buch las. Im Nachhinein erinnert das Buch auch ein bisschen an die ilme von "Saw", nur ist es nicht ganz so blutig.
Wer gerne Spannung liest und Gänsehaut verspüren mag, kann sich zurück lehnen und einiges erleb(s)en...


Der Autor:
Seit er die Figur des John Rambo erfand, gilt der promovierte Literaturwissenschaftler David Morrell, geboren 1943, als Vater des modernen Actionthrillers. Er hat bisher 28 Spannungsromane veröffentlicht, die in 26 Sprachen übersetzt wurden.

Weitere Bücher:

Montag, 21. November 2011

[Rezi] Eismord

Autor: Giles Blunt
Titel: Eismord
Originaltitel: Crime Machine
Genre: Thriller
Verlag: Droemer (München)
Erscheinungsjahr: 2011
Seiten: 416
ISBN:
978-3426199145

Rezension:
John Cardinal hat Zeit für sich gebraucht, versucht mit dem Tod seiner geliebten Frau klar zu kommen und dennoch seiner Arbeit weiter zu machen. Nur dank seiner langen Kollegin, und neuerdings Nachbarin, Lise Delorme hat er das geschafft. Sie hat ihn unterstützt und stand ihm bei, besuchte ihn und entriss ihn seiner Trauer. Dennoch sieht er nur dieses eine Gesicht wenn er die Augen schließt...
Doch gibt es in Algonquin Bay einen neuen nervenaufreibenden Fall, der schnellstmöglich gelöst werden will: In einem verlassenen Haus am Trout Lake sind zwei Leichen gefunden, nicht identifizierbar, da ihre Köpfe verschwunden sind. Die Spurensicherung des Teams um Cardinal entdeckt neben den Toten auch noch Kampfspuren im Haus und ist sich sicher, dass noch jemand dagewesen sein muss, jemand der um sein Leben rannte.
Die Ermittlungen führen tief in die Pelzindustrie, die in der kleinen Stadt immer großes Ansehen fand.
Es ist Cardinal selbst, der durch seine unbändige Logik und gleichzeitig unglaublichen Ideen auf die Köpfe der beiden Opfer trifft.
Ein Fall der einiges hinter sich her zieht, denn es war nicht das erste Mal, dass dieser Mörder zuschlug.
John und sein Team ermitteln weiter, stolpern über Leichen, geraten in einen gefährlichen Hinterhalt und zum ersten Mal verspürt Cardinal wieder eine Sehnsucht tief in der Brust.

Nach langem konnte ich endlich wieder ein Buch von Giles Blunt lesen. Schon die vorhergegangenen Bücher über und um John Cardinal aus Algonquin Bay habe ich verschlungen. Es ist immer interessant, wie er seine Fälle löst und was er nebenbei noch so treibt. Denn es bleibt nie bei der einen Geschichte, immer passiert etwas Unerwartetes um den Ermittler herum. Auch war ich natürlich neugierig, wie sein Leben nun „alleine“ aussieht. Das Buch fängt spannend mit einer komplett anderen Geschichte an, gefüllt mit Leidenschaft, Heimlichkeit und Sehnsucht, schon kurz darauf wird sie zu einem Kampf ums Überleben und eine gefährliche Hetzjagd. Als Cardinal und Delorme ins Spiel kommen bleiben natürlich auch nicht die kleinen Spitzen aus, die sich die beiden so gerne zu werfen und die einen gerne schmunzeln lassen. Auch für die beiden nehmen die Ermittlungen immer wieder neue Wendungen und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Für mich ist dieses Buch wieder einmal gelungen. Es ist spannend und reißt einen gleich mit. Den Makel den ich finden konnte, war der, dass man von der Anfangsgeschichte zum Ende gar nichts mehr hört, bzw. man leider nicht erfährt, wie es denn weitergeht. Trotzdem ein Werk, dass man sich als Thriller-Fan nicht entgehen lassen sollte.


Der Autor:
Giles Blunt, geboren 1952, wuchs in North Bay in der kanadischen Provinz Ontario auf und studierte Englische Literatur an der Universität Toronto. 1980 ging er nach New York, wo er sich u.a. als Streetworker, Gerichtsdiener und Barkeeper durchschlug. Heute lebt er wieder in Toronto und ist freier Schriftsteller und Drehbuchautor. Mit seinem hoch gelobten Thrillerdebüt "Gefrorene Seelen" gelang ihm der internationale Durchbruch.

Weitere Bücher:
  • Unschuldslämmer (2009)
  • Eisiges Herz (2007)
  • Kalter Mond (2006)
  • Blutiges Eis (2005)
  • Gefrorene Seelen (2004)

Sonntag, 20. November 2011

[Zuwachs] KW 46


Gekauft:
  •  "Saeculum" von Ursula Proznanski: Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald? 
  • "Während ich schlief" von Anna Sheehan: 62 Jahre lag sie in einem künstlichen Schlaf – dann erwacht Sie in einer tödlichen Welt.. Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Als einzige Tochter steinreicher Eltern genießt sie alle Privilegien und ist zudem noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf – und niemand weckt sie auf. Bis ein fremder Junge sie 62 Jahre später zurück ins Leben holt. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will.
Getauscht:
  • "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs:  Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer? Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt...
  • "Du oder der Rest der Welt" vom Simone Elkeles: Wenn Liebe gefährlich wird ... Eine hoch romantische Romeo-und-Julia-Story. Das Letzte, was Carlos Fuentes will, als er zu seinem Bruder Alex zieht, ist, es diesem gleichzutun. Denn weder ist Carlos bereit, auf sein Image als »Bad Guy« zu verzichten, noch mag er sich wie Alex und dessen Freundin Brittany in eine feste Beziehung begeben. Und schon gar nicht will Carlos sich auf seine Mitschülerin Kiara einlassen, denn sie ist das exakte Gegenteil der Mädchen, auf die er bislang abfuhr. Auch Kiara hat alles andere im Sinn, als mit einem arroganten Latino-Macho wie Carlos anzubandeln. Und doch ziehen sich Kiara und Carlos magisch an – und riskieren damit mehr, als sie je geglaubt hätten. Denn selbst wenn Carlos Kiara zuliebe sein ganzes bisheriges Leben über den Haufen wirft – in seiner ehemaligen Gang gibt es Leute, die das unter keinen Umständen zulassen wollen..
  • "Robocalypse" von Daniel H. Wilson: In einem Labor experimentieren Wissenschaftler mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz – bis sie beginnt, sich zu wehren: ARCHOS bringt sämtliche Maschinen der Welt unter seine Kontrolle, vom kleinsten Computer bis zum tödlichen Waffensystem. Die Robocalypse bringt die Menschheit an den Rand der Auslöschung – doch die Maschinen haben nicht mit dem Mut der Menschen gerechnet..
Rezensionsexemplar: 
  • "Die irische Meerjungfrau" von Carolin Römer: Für Detective Sergeant Fin O'Malley kommt's gerade knüppeldick. Frau und Tochter lassen ihn sitzen und sein Chef schiebt ihn aufs Abstellgleis. Er soll in einem gottverlassenen Nest irgendwo an der nordwestlichen Küste Irlands einen Verdächtigen aufspüren, der schon zehn Jahre tot ist. Hier haben einige Leichen im Keller und erstmal beißt Fin mit seinen Fragen auf Granit. Besonders bei Charlotte Quinn, die Kirchenfresken repariert und in einem einsamen Leuchtturm wohnt. Im Fisherman's Fellow, dem örtlichen Pub, bekommt er erste Hinweise und am nächsten Tag Kopfschmerzen. Hatte die alte Hexe Nora Nichols im wirklich weismachen wollen, Charlotte sei eine Meerjungfrau?
    Spannend, mit viel Humor und irischer Lebensart versetzt, erzählt Carolin Römer in ihrem Krimierstling eine Story, wie sie nur in Irland spielen kann. Hier tauchen ehemalige Piraten auf, atheistische Pfarrer, untergetauchte IRA-Leute, trinkfeste Großmütter, unsichtbare Kobolde, verschwundene Rennpferde und eine geheimnisvolle Meerjungfrau

Freitag, 18. November 2011

[Hoerbuch] Der siebte Tod

Autor: Paul Cleave
Titel: Der siebte Tod
Originaltitel: The Cleaner
Genre: Roman, Thriller
Verlag: Audible (Berlin)
Erscheinungsjahr: 2007
Laufzeit:
11 Std. 4 Min.
ISBN: 978-3453432475 

Rezension:
Joe’s Leben wirkt fast schon perfekt.
In dem Polizeirevier der Stadt arbeitet er als Putzhilfe und Mann für alles und befindet sich somit an einem der aufregendsten Orte. Er bekommt jede Menge von Unfällen, Morden und anderem kriminellen Zeug mit. Oft genug hat er seine Ohren und Augen da, wo er sie nicht haben sollte. Die Polizisten aber sind nicht allzu böse auf ihn, immerhin ist er geistig zurück geblieben und kann mit all dem ja nichts anfangen
Zumindest glauben das die Ermittler. Joe aber hat ein Geheimnis: Neben dem füttern seiner Fische, den Besuchen bei seine Mutter und den tägliche Busfahrten klaut er Autos und tötet Frauen.
Bisher aber hat ich noch niemand erwischt, auch wenn er als „Schlächter von Christchurch“ betitelt wird und die Polizei unter Hochdruck steht
Eigentlich sind für ihn die Besprechungsräume in denen die Fälle an den Wänden hängen tabu, doch natürlich hat er einen Schlüssel und schaut sich immer wieder den Stand der Ermittlungen an, ab und an verändert er auch ein paar Beweise, wenn sie ihm zu nahe kommen. Eines Tages als er sich in das Büro schleicht, hängt das Bild eines neuen Opfers an der Wand. Ein Opfer das nicht seines ist, aber dennoch auf ihn geschoben wird, dabei hat er doch erst sechs Frauen getötet.
So kommt es das Joe sich erkundigt und herauszufinden versucht, wer ihm diesen Mord auch noch anhängen will.
Immer schwerfälliger kann er an der Suche bleiben, denn neben seiner störrischen und vergesslichen Mutter, hat er plötzlich auch noch eine Kollegin an der Backe, die sich für ihn interessiert und ihm nachläuft.
Eines Abends, allein in einer Bar, trifft Joe auf eine junge Frau, die er zu seinem nächsten Opfer machen will. Dabei hat er aber nicht damit gerechnet, was Melissa alles drauf hat und steckt schnell selbst in einer brutalen und Nervenraubenden Falle, die ihn nicht nur fast das Leben kostet

Ein Serienkiller der versucht einen Mörder zu finden und dabei selbst in große Gefahr gerät.

Paul Cleave’s Bücher haben mich bisher immer begeistert. Auch dieses ist wieder voller Spannung und jagt einem die Gänsehaut über den Körper. Als Hörbuch macht es noch einmal mehr Gänsehaut aus, denn die Details die man erfährt und Situationen die haarklein vorgelesen werden sind nicht gerade harmlos und strotzen nur so vor Brutalität.
Interessant, auch wenn schon einmal begegnet, ist die Geschichte um diesen nach außen hin verwirrten Menschen, der doch alles andere als dies ist. Keine Frage, er ist krank, aber noch lange nicht schwachsinnig, wie er andere denken lässt.
Der Vorleser dieses Hörbuches passt perfekt in diese Rolle und die Emotionen die Joe durchlebt gibt er gut wieder. Als Hörbuch fand ich es nun etwas zu lang, da hätte man es ruhig noch etwas kürzen können.


Der Autor:
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien ("Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann"). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

Weitere Bücher:

      Dienstag, 15. November 2011

      [Rezi] Der Junge im gestreiften Pyjama

      Autor: John Boyne
      Titel: Der Junge im gestreiften Pyjama
      Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
      Genre: Jugendroman
      Verlag: Fischer Taschenbuchverl. (Frankfurt a. M.)
      Erscheinungsjahr: 2007
      Seiten: 272
      ISBN:
      978-3596852284

      Rezension:
      Bruno muss mit seiner Familie umziehen.
      Weit weg aus der Stadt aufs Land - dahin, wo er niemanden kennt. Schnell wird klar, das Bruno in seinem neuen Zuhause keine Freunde finden wird, da es dort niemanden gibt, außer seine Familie und ein paar Angestellte des Hauses.
      Sein Vater ist ein hochrangiger Offizier und wurde für eine neue Aufgabe eingeteilt: er soll das Arbeitslager hinter dem neuen Haus bewachen und führen.
      Bruno mit seinen neun Jahren strotz vor Lebenslust und hält es nicht lange in den Mauern des Hauses aus.
      Eines Tages macht er sich auf den Weg durch die Wälder und landet vor einem hohen Zaun.
      Dahinter sitz ein Junge in seinem Alter: Schmuel. Es ist verboten, aber regelmäßig treffen sich die beiden an dieser Stelle und spielen miteinander.
      Wochen später erhält Brunos Vater den Auftrag alle Juden des Arbeitslagers zu vergasen. Ohne Reue gibt dieser den Auftrag weiter an die Soldaten im Lager. Was er nicht weiß: sein Sohn und Schmuel haben einen Plan ausgeheckt um Schmuels Vater zu finden, der verschollen ist.
      Das Fehlen von Bruno wird aufgedeckt und plötzlich ist die ganze Familie in großer Aufregung...

      Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Juden und dem Sohn des Chefs des Konzentrationslagers. Eine Familie die sich nach und nach selbst verliert und am Ende zerbricht.
      Eine Geschichte die jeden berührt und nachdenklich macht. Insbesonder für Jugendliche, damit auch sie sehen können, was unsinniger Krieg und Hass bedeuten können...


      Der Autor:
      Der Autor John Boyne ist in Irland geboren. Sein Vater war Versicherungsvertreter und seine Mutter Hausfrau. Seine Familie hatte das Ritual einmal wöchentlich die örtliche Bücherei aufzusuchen. Boyne las sich als Kind durch alle Bücher von Enid Blyton, die er verehrte. Als er mit 12 seinen Blinddarm heruasbekam, las er sich durch die Narnia Saga, woraufhin er begann Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Er hat in Dublin am berühmten Trinity College Englische Literatur studiert. Am Norwich College studierte er kreatives Schreiben.
      Nach der Universität, stand er täglich um fünf oder sechs auf, schrieb ein paar Seiten und ging zur Arbeit. Als sein erstes Buch fertig war, schickte er es einem Agenten. Dieser fand es nicht gut genug und Boyne, begrub es in der Schublade und schrieb ein anderes Buch.

      Weitere Titel:
      • Das Haus zur besonderen Verwendung (2009)
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