Dienstag, 24. Mai 2011

[Rezi] The Lost

Ketchum, Jack:
The Lost : Roman / Jack Ketchum. - München : Heyne Hardcore, 2011. - 432 S.
ISBN 978-3453675513

Rezension:
Ray und seine beiden besten Freunde Jenny und Tim sind draußen in den Wäldern der Stadt unterwegs, als sie auf zwei junge Frauen treffen. Sie beobachten sie, doch plötzlich scheint etwas in Ray Pye's Gehirn umzuschalten.
Er geht auf die beiden zu und schießt sie nieder. Eine stirbt noch an Ort und Stelle, die andere erst vier Jahre später.
Pye war zwar der Hauptverdächtige, ihm konnte aber nie etwas nachgewiesen werden, denn Jenny und Tim schwiegen.
Als das zweite Opfer stirbt macht sich Schilling wieder an den Fall, den er schon damals betreute. Er ist sich sicher das es nur Pye gewesen sein kann. Heute dealt dieser mit Drogen und feiert Partys mit Minderjährigen... Eine dieser Partys vermasselt er ihm, doch wieder können sie ihn nicht verhaften. Die Ermittler versuchen alles um ihn aus der Reserve zu locken - doch nichts hilft. Erst Katherine und Sally, zwei junge Frauen aus der Stadt, die nichts von ihm wollen reizen ihn, da sie sich wehren an seiner Seite zu sein und bringen sein Blut zum brodeln. Als dann auch noch Jenny mit ihm Schluss macht - endlich klar sieht - und ihm erzählt sie hätte mit Tim geschlafen, dreht Ray durch. Die Waffen vom Doppelmord hat er immer noch und in ihm reift ein Plan. Dabei tötet er nicht nur seine Mutter, er entführt Sally, Kath und Jenny um ihnen zu zeigen wer er ist. Während dessen versuchen Schilling und Andersen, sein damaliger Kollege, Ray und die Entführten zu finden. Tim hilft ihnen dabei - doch nicht jeder überlebt diesen Abend...

Als ich las, dass diese Buch nach einer wahren Geschichte geschrieben ist, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken. Wie ein Mensch zu solchen Taten in der Lage ist... Sich an Menschen zu rächen, die er nicht einmal kannte und die noch ein langes Leben vor sich hatten!
Sehr spannend geschrieben. Die Umgebung ist angepasst an die 1970er in denen es passierte und die Detailgenauigkeit fasziniert.
Nichts für schwache Nerven!




Der Autor:
Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Seine Horrorromane zählen in den USA unter Kennern neben den Werken von Stephen King oder Clive Barker zu den absoluten Meisterwerken des Genres, wofür Jack Ketchum mehrere namhafte Auszeichnungen verliehen wurden.

Weitere Bücher:

Freitag, 20. Mai 2011

[Rezi] Liebe macht doof

Von Wolff, Steffi:
Liebe macht doof : Geschichten durch die rosa Brille / hrsg. von Steffi Wolff. - Frankfurt am Main : Fischer, 2011. - 240 S.
ISBN 978-3596187102


Rezension:
In diesem Buch enthalten sind die lustigsten und auch schmalzigstens Kurzgeschichten über die Liebe. Was tut man nicht alles wenn man verliebt ist und keinen klaren Durchblick mehr hat!? Da kommen einem schon mal die komischsten Ideen um die Liebe zu beweisen, oder das Herz der Angebetenen zu erwärmen. Hier ist eine kleine Auswahl von Geschichten, die einen Schmunzeln lassen und vor Augen führen, wie doof man sich doch manchmal benimmt.
Ich hatte mich für dieses Buch entschieden, da die Autoren auf dem Titel schon immer recht gute Bücher veröffentlicht haben. Dementsprechend habe ich von den "berühmteren" schon einiges erwartet. Die Erwartungen sind leider nicht ganz erfüllt worden. Für zwischendurch ist diese leichte Kost aber ganz gut. Da verfällt man auch mal dem Gedanken eine der vorgezeigten Liebeserklärungen doch nicht sooo schlimm zu finden.
Wie die meisten Bücher in denen es um die Liebe geht eher etwas für Frauen, aber auch Männer haben hier ihren Senf zugegeben und nicht mit Ideen gespart...






Das Cover:
In bunt gezeichneten Blumen stehen die Namen der Autoren. Viel gibt es da nicht zu zu schreiben...

[Rezi] Dein Wille geschehe

Robotham, Michael:
Dein Wille geschehe : Psychothriller / Michael Robotham. - München : Goldmann, 2011. - 592. S.
ISBN 978-3442474585


Rezension:
Joe O'Loughlin unterrichtet seit neuestem an einer Universität Psychologie. Für ihn ist es interessant zu sehen, wie er seine Studenten nur mit ein paar Worten fesseln kann. Doch die Freude an der Arbeit währt nur kurz, denn sein alter bekannter Ruiz stattet ihm einen Besuch ab und zieht ihn zu einem Fall hinzu: Eine Frau steht nackt auf einer Brücke und will sich umbringen. Joe steigt neben sie und versucht sie zur Umkehr zu bewegen. Die Frau aber hört ihm nicht zu und lauscht einer anderen Stimme - an einem Handy das sie sich ans Ohr hält. Nicht ein Wort von Joe hilft - vor seinen Augen springt die Frau in die Tiefe.
Erst will ihm niemand glauben, dass sie telefoniert hat, und erst recht nicht, dass der Anrufer ihr noch zurief: "Spring". Alles an dem Fall ist mysteriös, denn trotz Schulden neigte die Frau nicht zu Selbstmord, was auch ihre Tochter bestätigt.
Die Polizei aber will in diesem Selbstmord nicht weiter ermitteln. Erst als eine weitere Frau auf mysteriöse Weise ums Leben kommt werden Ermittlungen gestartet.
Aber nicht nur die Ermittlungen sind für Joe nervenaufreibend, auch sein Privatleben spielt verrückt. Geht seine Frau fremd? Und sein Parkinson lässt ihn sich immer mehr zurück ziehen..
Als dann klar wird, warum die Frauen sterben mussten ist alles in heller Aufregung. Gideon Tyler ein Militärbediensteter scheint seine Familie zu suchen, glaubt nicht an deren Tod, auch wenn es doch Beweise gibt das sie ertrunken sind.
Joe aber sieht plötzlich das ganze Bild klar vor sich und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr. Plötzlich hat Tyler seine Frau und seine Tochter in der Gewalt und niemand weiß wo sie sind...

Dies war mein erstes Buch von Robotham. Die Geschichte um Joe O'Loughlin ist eine fortlaufende, aber obwohl ich vorher kein anderes von ihm las, konnte ich mich gut herein finden.
Überwiegend ist das Buch aus Sicht von Joe geschrieben, zwischen drin aber auch immer wieder von Gideon Tyler. Dies macht das Buch sehr spannend. Außerdem hat mich die Wortwahl oft begeistert, denn ab und an kommt sogar eine tiefsinnige Anekdote zum Vorschein. Zudem erfährt man auch einiges über Parkinson, was auch interessant mit einfließt.
Sehr spannend geschrieben und das nächste Buch von ihm liegt schon in meinem Regal bereit...





Das Cover:
Der Titel des Buches ist hier mit großen, roten Buchstaben geschrieben, die leicht verwischt wirken. Unter diesen auffälligen Lettern gibt es festgenagelte Bänder, bei denen an einer Stelle ein Blutstropfen hängt. Der Hintergrund ist weiß mit einer Art schwarzem Schmutzrand.
Dieses Cover gefiel mir sehr gut.

Der Autor:
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:

Mittwoch, 18. Mai 2011

[Rezi] Rotkäppchen muss weinen

Hanika, Beate Teresa:
Rotkäppchen muss weinen / Beate Teresa Hanika. - Frankfurt am Main : Fischer, 2009. - 222 S.
ISBN 978-3596853366

Rezension:
Malvina macht sich täglich auf den Weg zu ihrem Opa um ihm am Tag etwas Gesellschaft zu leisten. Vor ein paar Monaten verstarb ihre Oma und nun ist ihr Opa ganz alleine. Die letzten Male hat ihre beste Freundin sie immer begleitet und so fühlte sich dort ganz wohl. Doch nun ist Lilly im Urlaub - und Malvina alleine. Ein komisches Gefühl breitet sich in ihr aus, als sie wieder Essen bei ihm vorbei bringt und Erinnerungen wollen sich in ihr hochkämpfen. Als Opa sie auf den Mund küsst, füllt sich ihr "inneres leeres Fotoalbum" immer mehr mit Bildern. Wieder Zuhause will sie nicht noch einmal alleine zu Opa, doch ihre Familie will nicht auf sie hören. Selbst als sie sagt das er sie küsst, herrscht nur Schweigen und es wird ihr die Schuld gegeben, denn sie würde es nur falsch verstehen. Ohne Lilly fühlt sie sich leer, aber dann kommt Klatsche und will sich mit ihr anfreunden. Malvina verliebt sich und findet immer mehr den Mut über die dunkle Vergangenheit nachzudenken. Aber erst als Opa ins Krankenhaus kommt, kann sie sprechen ohne Angst zu haben...
Eine beängstigende Geschichte, in der klar wird, dass nicht jede familiäre Nähe auch normal ist. Eine Geschichte über Missbrauch und eine erste, neue Liebe - auf die Richtige Art und Weise. Und eine Geschichte die - trotz des Schweigens der Familie - Mut macht, nicht zu schweigen...






Das Cover:
Dieses Cover zeigt dem Leser eine Wiese mit Blumen. Es ist kein großartiges Cover, was bei dieser Geschichte auch nicht sein muss, denn sie berührt den Leser auch so.


Die Autorin:
Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:
  • Erzähl mir von der Liebe (2010)

[Rezi] Der Übergang

Cronin, Justin:
Der Übergang : Roman / Justin Cronin. - München : Goldmann, 2010. - 1024 S.
ISBN 978-3442311705

Rezension:
Diese Buch hält mich in einem Zwiespalt. Zu Anfang muss man erst einmal hinein finden, da die Handlung immer wieder von einer zur anderen springt. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte hin und man hoffte auf mehr Spannung. Trotz dieser Nachteile ist es ein gelungenes Buch:
Die Welt vernichtet sich selbst. Wissenschaftler testen einen Virus an ehemaligen Strafgefangenen und beobachten deren Veränderung. Doch trotz aller Geheimhaltung und jeglicher Sicherheitsstufen kommt es wie es kommen musste: Das Virus bricht aus.
Zur gleichen Zeit wird klar, dass nur ein kleines Mädchen die Welt retten kann. Nach und nach verfällt diese Welt, Jahre und Jahrzehnte vergehen, nur Amy lebt weiter. Und das noch in der freien Wildbahn, umgeben von den "Virals", ohne Schutz. Noch gibt es andere Menschen, lebend in Bereichen umgeben von meterhohen Mauern, welche immer in Angst leben. Einige packt die Lust zu sehen, was sich hinter den Mauern erstreckt, sie begeben sich auf die gefährliche Reise und suchen nach Gleichgesinnten. Sie finden "Slims", sehen zum ersten Mal die Sterne, suchen die Liebe und treffen Amy.

Und am Ende dachte ich nur: Dies ist nicht nur reine Fiktion...
Der Nachteil ist, dass das Buch doch recht lang ist.





Das Cover:
In dunklen Sepiafarben blickt einem das Gesicht eines jungen Mädchens an. Ihr ernster Blick zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Das Cover ist sehr passend, da es in der Geschichte um ein junges Mädchen - die Retterin - geht.


Der Autor:
Die Rice University in Texas hat Justin Cronin erstmal beurlaubt. Denn eigentlich lehrt er dort Englische Literatur, doch momentan hat der Bestsellerautor nur noch Zeit für seine Bücher. Der erste Teil seiner Fantasytrilogie, "Der Übergang", erschien 2010 und wurde schnell in über 20 Länder verkauft. 
(Quelle: amazon.de)

[Rezi] Rückenwind

Urlacher, Max:
Rückenwind : eine Liebesgeschichte ; Roman / Max Urlacher. - München : Knaur, 2010. - 336 S.
ISBN 978-3426505236

Rezension:
Im zarten Alter von vier Jahren, traut sich Anton seinen Nachbarn Tobias anzusprechen und zu überreden sein Freund zu sein. Eine Freundschaft die mit einem Nutellabrot begann und sich zu etwas besonderem entwickelte. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn, teilen Hobbies und später auch Haus, Heim und Familie. Es ist eine Freundschaft, die niemals enden soll - das schwören sie sich. Und es scheint zu klappen, immer sind sie füreinander da: Geht es einem schlecht wegen der Liebe, ist der andere da, genauso als eine Krankheit die zwei einholt. Bis ans Ende wollen sie Freunde bleiben, doch Tobias macht sich auf in die Welt sucht nach Liebe und kommt niemals zurück...
Er war in Thailand an Weihnachten 2004, schrieb Anton noch eine glückliche Mail und wurde von den Wellen des Tsunamis verschluckt.
Anton sucht einen Weg aus dem Loch in welches er gefallen ist, wagt abenteuerliches und findet das Glück dann doch in der Vergangenheit und einer neuen Freundschaft...

Eine Geschichte die teilweise sehr frech geschrieben ist und einen schmunzeln lässt. Aber auch berührende Worte und Augenblicke sind in diesem Buch versteckt. Eine Geschichte auch für Männer..





Das Cover:
Zuerst erblickt man eine gezeichnete Pusteblume, von der sich schon einige Blüten lösen und davon fliegen. Vor einem blau - grünen Hintergrund nimmt diese fast das ganze Cover ein. Wenn man genauer hinblickt fällt einem dann aber auch am unteren Rand der Fernsehturm sowie das Brandenburger Tor auf, welche scheinbar nur aus Versehen dort gelandet sind. Die Verbindung wird dem Leser aber schnell klar.

Der Autor:
Max Urlacher, Jahrgang 1971, hat Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und Arts Management in London studiert. Er gastierte an den Schauspielhäusern in Zürich, Bochum und München. Zudem tritt er regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen auf. Gemeinsam mit Franka Potente veröffentlichte er das Buch "Los Angeles-Berlin. Ein Jahr." 2010 erschien sein erster Roman "Rückenwind". Max Urlacher lebt in Berlin.
(Quelle: amazon.de)

[Rezi] Erebos


Autor: Ursula Poznanski
Titel: Erebos
Genre:
Jugendthriller
Verlag: Loewe (Bindlach)
Erscheinungsjahr: 2010
Seiten: 485
ISBN:
978-3785569573


Rezension:
Dieses Buch handelt von einem Computerspiel, welches in einer Kleinstadt umher geht. Darüber gesprochen werden darf nicht. Jeder der das Spiel erhält, muss klare Regeln einhalten.
Nick wundert sich, warum sich seine Freunde so verändern: nur noch müde - wenn überhaupt - in der Schule erscheinen und nicht mehr mit ihm sprechen. Ehemalige Feinde verbünden sich zu Freunden und plötzlich steht er alleine da. Doch dann bekommt auch er eine der geheimen DVDs übergeben. Nun befindet sich "Erebos" auch in seinen Händen. Neugierig probiert er das Spiel aus und nach anfänglichen Schwierigkeiten befällt auch ihn die Sucht.
In diesem Spiel müssen Aufgaben bewältigt werden, um weiter zu kommen und in den Leveln aufzusteigen. Doch etwas stimmt nicht - die Aufgaben sollen plötzlich nicht mehr nur im Spiel erfüllt werden, sondern in der realen Welt. Das Spiel treibt es immer weiter und es scheint zu wissen, ob jemand lügt oder eine Aufgabe nicht erfüllt hat.
Immer tiefer zieht es die Spieler in seinen Bann und immer gefährlichere Aufgaben werden den Spielern zuteil. Nach und nach dringen Details an die "Nicht-Spieler" und sie werden zu Gegnern. Erst als Nick eine Aufgaben erfüllen soll, die er nicht über sich bringen kann, und somit aus dem Spiel fliegt, sieht er die Gefahr. Denn das Spiel hat nur ein Ziel: Ortolan zu vernichten. Und plötzlich wird den Gegnern klar, Ortolan ist kein Spielcharakter.

An sich bin ich kein großer Fan von solchen Büchern, trotz allem hat dieses mich in den Bann gezogen. Es ist erstaunlich wie detailgetreu die Autorin die Welt des Spiels beschreibt und man kann sich gut hinein denken. Die Verbindung zur realen Welt macht das ganze dann noch mal doppelt so interessant!


Die Autorin:
Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden von Wien.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher (Jugenbuchsparte):

[Rezi] Der Tod in mir


Autor: Paul Cleave
Titel: Der Tod in  mir
Originaltitel: Blood Men
Genre: Thriller
Verlag: Heyne (München)
Erscheinungsjahr: 2010
Seiten: 464
ISBN:
978-3453435117

Rezension:
Wird man automatisch zum Mörder, wenn der eigene Vater wegen mehrfachen Mordes seit Jahren im Gefängnis sitzt? Diese Frage muss sich Edward Hunter stellen, seit dem seine Mutter und seine Schwester tot sind. Jedes Mal, wenn sein Name fällt wird er von allen Seiten angestarrt. Jeder weiß über seinen Vater bescheid und wartet nur darauf, dass das "Monster" aus Edward ausbricht. Als Edward dann mit ansehen muss, dass seine Frau getötet wird und seine Tochter entführt, spürt er einen nie gekannte Wut in sich aufsteigen.. Und plötzlich steht er vor einer Leiche! Es war nur ein Unfall, aber wer wird ihm das glauben? Selbst der Polizist, der ihn bewacht, hat anfangs seine Zweifel. Doch Edward rettet ihm das Leben, nachdem er ihn fast ermordet hätte. Doch er tut dies alles doch nur um seine Tochter wieder zu bekommen.
Sein Vater nimmt, aufgeweckt durch die Zeitungsberichte, Kontakt zu ihm auf und zusammen flüchten sie. Kurzzeitig vertraut er seinem Vater, glaubt an eine Verbundenheit, doch als sie vor dem Entführer der Tochter stehen, wendet sich das Blatt und sein Vater lässt ihn im Stich und verschwindet um seinen teuflischen Plan zu vollenden...Er aber hat seine Tochter wieder und ist glücklich, bis er der Wahrheit ins Auge blicken muss...

Mich hat dieses Buch sehr gefesselt und auch wenn es nun schon eine Weile her ist, dass ich es gelesen habe, kann ich mich noch sehr gut daran erinnern. Die spannende Geschichte lässt einen bis zur letzten Seite nicht los und man hofft doch trotz allem auf ein Happy End - welches sich leider nicht einstellt...


Der Autor:
Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien ("Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann"). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:

[Rezi] Der Tag, an dem die Sonne verschwand

Rigbey, Liz:
Der Tag, an dem die Sonne verschwand : Roman / Liz Rigbey. - München : Heyne, 2003. - ca. 400 S.
ISBN 978-3453864962

Rezension:
Eine neue Kollegin kommt an das Observatorium, in dem der berühmte Astronom Lomax arbeitet. Julia ist attraktiv und nicht nur Lomax verfällt sogleich ihrem Charme. Über ihre Vergangenheit will sie nicht großartig sprechen, doch nach und nach kommt raus, dass ihr Mann und ihre Stieftochter ermordet worden sind. Einen Verdächtigen gibt es und somit ist für Lomax klar, dass er sich um Julia kümmern möchte und sie nicht als verdächtig anssieht. Das tun dagegen andere und Julia muss viel Überzeugungsarbeit leisten. Immer wieder scheint jemand anderes verdächtig und am ende wird auch jemand verurteilt.
Alles scheint geklärt und Lomax ist glücklich, bis er ein Geheimnis lüftet, das Julia umgibt und seine Welt ins wanken gerät.
Die naturwissenschaftlichen Aspekte machen das ganze Buch noch etwas interessanter und so lernt man auch etwas dabei...




Das Cover:
Dieses Cover wird in Orangen Tönen gehalten und symbolisiert so die Sonne. Vereinzelt kann man auch die Sonnenstrahlen sehen, die sich heller abheben. Unter Wolken fliegen ein paar Vögel im noch hellen Himmel. Am unteren Rand ist das Cover dunkler, als wäre dort die Sonne weg und man entdeckt vereinzelt Grashalme. Zu diesem Thema passt das Cover sehr gut.

Die Autorin:
Liz Rigbey, 1957 in London geboren, promovierte an der Exeter University in Englischer Literatur. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie jahrelang als Moderatorin bei der BBC und drehte einen Dokumentarfilm. Sie ist verheiratet und lebt heute mit ihrem Mann in Norditalien.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:
  • Zeit des Jagens (2006)
  • Der versunkene Garten (2003)

[Rezi] Du hast mich auf dem Balkon vergessen

Du hast mich auf dem Balkon vergessen : das Beste aus SMSvonGesternNacht.de / Anna Koch, Axel Lilienblum. - Berlin : Rowohlt, 2010. - 272 S.
ISBN 978-3499626944

Rezension:
Wer schon einmal selbst in der misslichen Lage war eine SMS geschrieben zu haben, die entweder komplett unverstanden blieb, an die falsche Person ging oder einfach niemals beantwortet wurde, wird dieses Buch lieben. Zusammengefasst sind hier die lustigsten SMS von vielen Menschen um jede Zeit. Da wird auch mal eine SMS geschrieben, da man eine Person - dank dem bösen Geist Alkohol - vermisst und dieser sitz eigentlich hinter einem. Lustige Worte die nicht zu entziffern sind gibt es genüge und auch die leidigen Anmachsptüche - aber mit witzigen Antworten. Wer also was reales zum lachen mag sollte das Buch lesen und vielleicht kommen einem dann auch SMS in den Sinn die auch hinein gepasst hätten.




Das Cover:
Das Bild auf dem Cover ist ein digitales Smiley, wie wir es aus früheren SMS kennen. Der Smiley ist weiß und der Hintergrund schwarz. Gleich beim Anblick des lächelnden Smileys musste ich mir das Buch näher betrachten. Unterhalb des Bildes steht der Titel der Buches in großen, bunten und somit auffälligen Buchstaben.

[Rezi] Stumm

Hayes, Sam:
Stumm : Psychothriller / Sam Hayes. - München : Ullstein, 2010. - 448 S.
ISBN 978-3548280387

Rezension:
Es ist dreißig Jahre her, das Mary etwas schreckliches zugestoßen ist - darüber geredet hat sie nie richtig, denn schon damals glaubte ihr niemand. Auch ihre Tochter Julia weiß nichts von der Vergangenheit ihrer Mutter, kennt nicht ihren Vater, fragen traut sie sich nicht mehr, denn bisher endete es nie nett. Nun ist Julia selbst über dreißig und hat sich gerade von ihrem Mann getrennt - ein Alkoholiker der seine Grenzen nicht mehr kannte. Als sie dann auch noch den zerschundenen Körper einer ihrer Schülerinnen am Wegesrand findet, läuft alles aus dem Ruder... Sie sucht nach Ablenkung und will ihre Mutter besuchen, doch plötzlich scheint diese krank zu sein, denn sie redet kein Wort mehr. Marys Arzt Carlyle bringt sie in ein Krankenhaus und Julia verliebt sich auf Anhieb in den Mann. Was sie nicht weiß: Er ist daran Schuld, dass ihre Mutter nicht mehr spricht. Als Carlyle dann wegen Mordes festgenommen wird, als Julia und er sich gerade annähern, weiß sie nicht mehr was nun richtig ist. Doch dann steht ihr Ex-Mann wieder auf der Matte und ein kleiner Funken Hoffnung keimt in ihr auf, bis ihre Mutter nicht mehr da ist...




Das Cover:
Durch das Cover kann man schon mal denken, dass die Protagonisten in diesem Buch auf gewaltsame Art zum Schweigen gebracht werden und das vernähen eine Rolle dabei spielt. Dem ist nicht so. Dennoch macht das aufgenähte "Stumm" das cover dadurch interessant. Um auch zu erkennen was das sein soll, befindet sich unter dem Titel noch die Abbildung von Nadel und Faden.

Die Autorin:
Sam Hayes wurde im englischen Coventry geboren. Sie wollte eigentlich Pilotin werden, arbeitete dann aber u. a. als Privatdetektivin, Buchhalterin und Kellnerin. Nach Jahren in Australien und den USA kehrte sie mit ihrer Familie nach England zurück

Weitere Bücher:

[Rezi] Anleitung zum Entlieben & Entlieben für Fortgeschrittene

Lubek, Conni:
Anleitung zum Entlieben : Roman / Conni Lubek. - München : Ullstein, 2008. - 352 S.
ISBN 978-3548268071










Lubek, Conni:
Entlieben für Fortgeschrittene : Roman / Conni Lubek. - München : Ullstein, 2009. - 336 S.
ISBN 978-3548268088










Rezensionen:
Vor einer Weile entdeckte ich das Buch "Anleitung zum Entlieben", der Klappentext lies mich nicht los und ich fing das Buch sofort an zu lesen. Schnell war es durch - sowie nun auch die Fortsetzung "Entlieben für Fortgeschrittene." Um euch einen Einblick in Lchens und Curd Rocks Welt zu geben, hier meine Rezension & Meinung zu den beiden Büchern:

Im ersten Buch geht es hauptsächlich um 119. 119 ist Lchens Liebe. Schon Jahre treffen sie sich und haben schon lange eine Freundschaft plus entwickelt. Doch Lchen liebt ihren 119 - er sie aber nicht. Für ihn ist es eine Freundschaft bei der auch mal mehr passieren kann. Lchen versucht alles um endlich von ihm los zu kommen - will sich neu verlieben, doch wenn sie gerade dabei ist sich von 119 abzuwenden kommt er wieder an und sie schöpft neue Hoffnung. Zudem gibt es da ja auch noch Curd Rock! Ein Geschenk von 119, der ohne seinen "Papa" doch nicht leben kann. Immer wieder muss Lchen die Tiefschläge hinnehmen, dass ihre große Liebe von anderen Frauen und Affairen erzählt. Um endlich von ihm los zu kommen und keinen weiteren Herzschmerz zu erleiden, verbietet sie sich den Umgang mit 119. Eines Tages im Freibad trifft sie Dick. Ein Holländer auf Reisen. Beide fühlen sie sich gleich zueinander hingezogen und gehen aufs Ganze. Sie fährt mit ihm in sein Heimatland und genießt die Tage mit ihrer neuen (hoffentlich bald) Liebe und selbst Curt scheint es in dem kleinen Haus am Fluss zu gefallen.

Buch Nummer zwei dreht sich größten Teils um Dick. Sieben Monate lang schaffen die beiden es eine Art Beziehung zu halten, doch Lchen kann ihren Dick nur in Amsterdam lieben - nicht aber in Hamburg, da nervt er sie gewaltig. Dennoch macht er sich auf zu ihr und will mit ihr leben - und das obwohl sie kaum für ihn da ist und ihre wachen Stunden bei der Arbeit verbringt. Als Lchen endlich in der Lage ist, Dick wirklich zu lieben und alles auf eine Karte zu setzen, erfährt sie von seiner Frau.Traurig mummelt sie sich ein und auch 119 kommt wieder auf den Plan. Doch so einfach will sich Lchen nicht geschlagen geben. All die Monate - selbst Dick kann nicht so kalt sein. Sie macht sich auf um ihm ihre Liebe zu beweisen - was zum Ende hin gründlich schief geht... Aber in der guten alten Heimat, gibt es dann doch jemanden, der Lchens verletzte Gefühle erobern kann.

Diese beiden Bücher, kann ich nur empfehlen. Beide Büchern erinnern mich ziemlich stark an meine eigene Vergangenheit, und es war mal interessant zu lesen, dass es nicht nur mir so ging. Aber diese Bücher sind nicht nur etwas für Leute mit Herzschmerz, sondern auch für Menschen, die gerne lachen, die schrägen Humor lieben und vielleicht auch mal einen Blick in die Gefühlswelt einer Frau werfen mögen...

Die Cover:
Beide Cover sind in recht auffälligen Farben gehalten, wirken dennoch recht dezent. Genau diese Mischung machts, meiner Meinung nach. Auf den beiden Büchern ist auch jeweils ein anderes Bild von Curt Rock, eine der Hauptfiguren, dieses Buches.

Die Autorin:
Conni Lubek arbeitete als Diplompsychologin und Werbetexterin, bevor sie im Sommer 2005 ihr Weblog Anleitung zum Entlieben begann (www.blogigo.de/Lapared). Inzwischen hatte das Blog über eine halbe Millionen Besucher. Der Beste zum Schluss ist bereits der dritte Roman, der daraus entstand. Von Anfang an mit dabei: Koautor und Frauenschwarm Curd Rock.
(Quelle: ullsteinbuchverlage.de)

[Rezi] Please don't hate me

King, A.S.:
Please don't hate me / A.S. King. - Würzburg : Arena, 2011. - 381. S.
ISBN 978-3401066448

Rezension:
Charlie ist tot. Charlie der beste Freund von Vera. Charlie der ehemalst beste Freund von Vera - und ihre heimliche Liebe.
Von klein auf wachsen die beiden nebeinander auf, Tag ein, Tag aus verbringen sie miteinander. Beide sind sie Außenseiter, doch es macht ihnen nicht viel aus, denn sie haben ja sich und ihre Freundschaft. Doch nach und nach findet Charlie neue Freunde und entfernt sich immer mehr. Plötzlich spielen in seinem Leben Drogen, Alkohol und Cool sein eine große Rolle. Vera nicht mehr, dabei kennt sie das Geheimnis seiner Familie. Ihrer Loyalität wegen behält sie alles für sich. Doch als Charlie plötzlich stirbt bricht eine Welt zusammen.Ein Jahr später versucht Vera immer noch mit allem klar zu kommen. Mit Charlies Tot und mit ihrem Hass auf ihn, weil er sie zum Schluss so mies behandelte.Als seine Ex-Freundin wieder auftaucht und sie fertig machen will, macht sich Vera auf die Suche nach einem Versteck, denn Charlie wollte ihr etwas anvertrauen und als sie es findet traut sie sich endlich der Wahrheit ins Gesicht zu blicken und zur Polizei zu gehen.
Ein Buch in dem die Abgründe von Familien aufgezeigt werden und einem klar wird, dass Schweigen oftmals ein großer Fehler ist. In dem es um eine lebenslange Freundschaft und eine nie erfüllte Liebe geht und eine Geschichte, die einen nicht los lässt..Ab und an hätte das Buch an einigen Stellen gekürzt werden können, zudem bleiben am Ende noch ein paar Fragen offen - dennoch gebe ich dem Buch vier von fünf Sternen.




Das Cover:
Auf den ersten Blick scheint das Cover nicht sehr bedacht zu sein. In einer Handschrift, die nicht sie schönste zu sein scheint, ist der Titel auf dem Cover zu entdecken. Der Hintergrund ist größtenteils weiß. Ab und an aber bricht ein kahler Ast, mit wenigen herbstlich verfärbten Blätter diese Eintönigkeit. Da es in dem Buch u.a. um ein Baumhaus geht, finde ich dieses Cover gut gewählt.

Die Autorin:
Die amerikanische Schriftstellerin A.S. King ist vor kurzem aus Irland in die USA zurückgekehrt, wo sie zehn Jahre lang eine landwirtschaftliche Farm verwaltete, unterrichtete und schrieb. Hinzu kommen ihre Erfahrungen als Geflügelzüchterin, Fotografin, Jonglielehrerin und Pizzabotin. Heute lebt sie mir ihrem Mann und ihren Kindern in Pennsylvania. Sie ist ein großer Fan von Kurt Vonnegut, Maiskolben, schönem Wetter und flauschigen Socken.
(Quelle: Vera Dietz)

[Rezi] Und du bist tot

Newman, Ruth:
Und du bist tot : Thriller / Ruth Newman. - München : Goldmann, 2011. - 480 S.
ISBN 978-3442468348

Rezension:
Stell dir vor: du triffst einen Menschen, kennst ihn nur eine Sekunde und weißt doch, dass ihr füreinander geschaffen seit.
So geht es auch Kate und Charlie. In Las Vegas treffen sie sich und verlieben sich.. Nur ein paar Tage dauert es und sie stehen gemeinsam vor dem Traualtar. Zwei Jahre genießen sie miteinander, bis aus einem Urlaub nur noch Kate nach Hause gekommen ist - Charlie ist im Meer ertrunken.
Nach über einem Jahr kommt Kate immer noch nicht mit dem Verlust klar. Als die dann auf dem Foto von Freunden im Hintergrund Charlie zu erkennen glaubt, macht sie sich auf um nach ihm zu suchen.Doch sie weiß nicht wie ihr geschieht, denn plötzlich scheint alles nicht mehr zu sein wie es ist, plötzlich spielt die Mafia eine Rolle, genauso wie das FBI, beide wollen sie von Fragen abhalten, doch sie ermittelt auf eigene Faust und hinterlässt Spuren und Opfer. Als sie in die Fänge des FBI gerät und erkennt, dass sie nicht die Guten sind, findet sie nicht mehr aus dem Schlamassel heraus. Und als dann Charlies vermeintlicher Zwillingsbruder vor ihr steht bricht alles um sie herum zusammen.Eine Geschichte mit einer kitschigen -aber schönen- Liebesgeschichte, einer Welt voller Geheimnisse und einem Wiedersehen das nicht gerade ungefährlich endet...




Das Cover:
Viel Aufsehen eregt dieses Cover nicht unbedingt - zumindest hat es das nicht bei mir getan. Sehr groß und rot treten die Titelbuchstaben hervor und nehmen so das Cover fast gänzlich ein. Zudem scheint das Cover komplett zerkratzt zu sein. In der unteren linken Ecke befindet sich noch ein spitzer Harken. Wahrscheinlich soll dieser das Bild verschandelt haben. Eine richtige Verbindung zur Geschichte des Buches hat dieses Cover aber nicht.

Die Autorin:
Ruth Newman ist Anfang dreißig, wurde in Reading geboren, wuchs in London auf und lebt nun in Cambridge. Schon seit ihrer frühesten Kindheit wollte sie Autorin werden. Mit vierzehn schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte, die ihr ein Interview in der „Hackney Gazette“ einbrachte. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie am berühmten King’s College in Cambridge und arbeitete nach ihrem Abschluss in verschiedenen Universitätsbibliotheken von Cambridge und seit 2002 als Online-Redakteurin. Dem Schreiben widmet sie sich leidenschaftlich in ihrer Freizeit.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:
  • Manisch (2008)

[Rezi] Ein toter Lehrer

Lelic, Simon:
Ein toter Lehrer : Roman / Simon Lelic. - München : Droemer, 2011. - 352 S.
ISBN 978-3426198698

Rezension:
Ein Buch das das Luftholen erschwert!
Ein junger Lehrer tritt in eine Aula voller Schüler und Kollegen. Ohne Vorwarnung erschießt er vier Menschen - vier unschuldige Menschen, wie es scheint. Die Polizistin Lucia May wird mit dem Fall betraut und soll ihn schnellstmöglich abschließen. Was gibt es auch noch zu klären? Ein neuer Lehrer, der mit seiner Umwelt nicht klar kam, ist durchgedreht. Die einhellige Meinung. Doch Lucia erfährt mehr. Sie kommt hinter die Schickanen der Schüler: Böse Worte, Beleidigungen und Mobbing. Und trotz Hilferuf wurde dem "Mörder" nicht geholfen...
Lucias Chef redet ihr gut zu, nicht weiter zu graben und den Fall zu beenden. Dann aber bringt sich ein Schüler um. Ein Schüler der ebenso um Hilfe hätte bitten müssen, der ab schwieg - aus Angst. Und trotz allem will der Direktor der Schule nichts von alle dem wissen... Und als Lucia nach ihrer Suspendierung weitere Schritte einleitet, kommt die ganze Wahrheit ans Licht...


Der Autor:
Simon Lelic wurde 1976 in Brighton geboren und lebt heute mit seiner Familie wieder dort. Er hat als Journalist gearbeitet, eine Firma gegründet und schreibt bereits an seinem dritten Buch. Sein Debüt "Ein toter Lehrer" begeisterte Publikum und Presse, die ihm unisono bescheinigten, einen der packendsten, ungewöhnlichsten Romane der Saison verfasst zu haben.

[Rezi] Schändung

Adler-Olsen, Jussi:
Schändung : Ein Fall für Carl Morck, Sonderdezernat Q ; Thriller / Jussi Adler-Olsen. - München : dtv premium, 2010. - 464 S.
ISBN 978-3423247870

Rezension:
Zu Anfang dieses Buches war ich etwas enttäuscht, die Geschichte kam mir recht wirr vor und sie schien keine bessere Wendung zu nehmen. Doch nach einigen Seiten wurden die Verwinklungen der Geschichte klar und das Buch wurde sehr spannend.
Die Geschichte handelt von einer Frau, welche als Obdachlose in einem kleinen Gebäude der Bahn lebt. Ihre Geschichte ist ziemlich traurig, denn sie war einmal ein reiches Mädchen. Ein reiches Mädchen, dass mit fünf anderen Männern eine Internatsclique führte, die selten  gute Dinge tat. Sie überfielen wildfremde Menschen, verprügelten sie, gaben ihnen für das Schweigen Geld. Doch eines Tages läuft alles aus dem Ruder - die Opfer sterben. Ein Mitglied der Gruppe stellt sich und kommt lebenslang ins Gefängnis.
Nach Jahren landet der Fall - niemand weiß wie - auf Carl Morcks Schreibtisch im Sonderdezernat Q.
Er nimmt sich dem Fall an, doch jemand will ihn davon abhalten und jagt ihm hinterher. Die drei größten Fische der Clique sind immer noch befreundet und beherrschen die Stadt mit ihren Firmen. Somit muss verhindert werden, dass die Wahrheit über sie ans Licht kommt. Doch sie haben nicht mit ihrer ehemaligen Mitgespielin gerechnet, die noch eine Rechnung mit ihnen offen hat.
Kimmie macht sich auf den Weg und will Rache. Rache wofür? Für den Schmerz den sie ihr zugefügt haben, für das was sie ihr genommen haben.
Carl und sein Assistent Assad geraten in die Fänge der drei Jäger und rechnen schon mit dem schlimmsten, als Kimmie dazu kommt und ihr Leben rettet...
Eine gute Geschichte, die die Abgründe der Menschheit zeigt und beweist, das Geld nicht alles ist...


Der Autor:
Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete anschließend in den verschiedensten Berufen. 1995 begann er mit dem Schreiben und landete bereits mit seinen ersten Büchern unter anderem in Schweden, Spanien und Südamerika auf den Bestsellerlisten, mit der Serie um das Sonderdezernat Q erlangte er seinen internationalen Durchbruch. Seine Bücher wurden in über 20 Länder verkauft.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:

[Rezi] Splitter

Fitzek, Sebastian:
Splitter : Psychothriller / Sebastian Fitzek. - München : Droemer, 2009. - 284 S.
ISBN 978-3426198476

Rezension:
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, seine schlechten Erinnerungen einfach auszulöschen - wer würde dieser Versuchung nicht erliegen? Ohne traurige oder schlechte Erinnerungen könnten wir weiter leben - ein gute Angebot, oder nicht? Auch Marc Lucas will mit seiner Vergangenheit abschließen und da kommt ihm eine Zeitungsanzeige zu diesem Thema wie gelegen und führt ihn in eine Klinik. Nach einem eingehenden Gespräch mit einem der durchführenden Ärzte entscheidet er sich aber geegn das Experiment. Noch immer mit all seinen quälenden Erinnerungen im Kopf macht er sich auf den Weg nach Hause. Doch dort angekommen ist nichts mehr so wie es war: Als er den Schlüssel in die Wohnungstür stecken will, passt dieser nicht und als seine verstorbene Frau diese von innen öffnet und ihn fragend anblickt, stockt ihm der Atem. Seine Frau erkennt ihn nicht. Alles um ihn hat sich verändert und als er zu der Klinik zurück will, steht er vor einem großen Bauzaun, hinter dem eine tiefe Grube liegt.
Kommen diese Wahnvorstellung von dem Splitter in seinem Nacken? Oder ist er einfach verrückt geworden? Bevor er sich die Frage genauer stellen kann, begegnet er einer Frau, die dasselbe wie er durch macht. Sie will ihm helfen, doch sollte er sich darauf wirklich einlassen?

Fitzek zeigt dem Leser mit diesem Thriller zu einer Perspektive, zu einem Leben, ohne Trauer und Schmerz, denn in "Splitter" gibt es gegen all das ein Heilmittel. Ein Weg der das Glück aller bedeuten könnte, aber scheinbar nicht nur Gutes bewirkt. Ein Fitzek, wieder einmal, voller mitreißender Spannung und einem atemlosen Weg durch Deutschland, der immer wieder in einer Sackgasse zu enden scheint.
Spannend bis zur letzten Seite...


Der Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:

[Rezi] Ohne ein Wort

Autor: Linwood Barclay
Titel: Ohne ein Wort
Originaltitel: No Time for Goodbye
Genre: Psychothriller
Verlag: Ullstein (Berlin)
Erscheinungsjahr: 2007
Seiten: 492 S.
ISBN:
978-3548267432

Rezension:
Cynthia ist 14 Jahre alt und wieder einmal sauer auf ihre Eltern. In ihrer Wut schreit sie heraus, was sie denkt: "Ich wollt ihr wärt tot!"
Danach schließt sie sich in ihrem Zimmer ein und geht früh schlafen. Am nächsten Morgen sind ihre Worte schon wieder vergessen und sie macht sich wie immer auf den Weg durchs Haus. Die gespenstische Stille bereitet ihr eine Gänsehaut und sie muss feststellen, dass ihre Eltern und ihr Bruder rnicht mehr da sind. Auch Tage später tauchen sie nicht auf.. Alle drei bleiben verschwunden - auch noch 25 Jahre später. Doch da fängt Cynthia an in ihrer Vergangenheit nach Spuren zu suchen. Spuren die ihr vielleicht helfen können, zu erfahren was damals geschehen ist. Doch was sie erfährt, bringt sie in eine gefährliche Situation.

Ein Thriller der beweist wie einfach es ist, sein Leben zu ändern, und das nicht zum Guten. Was nur ein einziges Wort ändern kann.



Der Autor:
Linwood Barclay wurde in Amerika geboren, sein Vater übersiedelte mit ihm jedoch nach Kanada, als Linwood 5 Jahre alt war. Nach einer schwierigen Kindheit und Jugend als Halbwaise und Waise – mit 16 verlor er auch seinen Vater – machte Linwood Barclay seinen Abschluss in Literatur an der Trent University in Petersborough, Ontario.
Anschließend arbeitet er lange Jahre als Journalist und hatte eine beliebte Kolumne im Toronto Star. In Kanada und den USA veröffentlichte er seit 2000 eine Reihe von Sachbüchern, eine Krimiserie von inzwischen vier Bänden und zwei Psychothriller. Neben seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit ist Linwood Barclay ein viel gebuchter Redner. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er in Toronto.

Weitere Bücher:

Dienstag, 17. Mai 2011

[Rezi] Verwesung

Beckett, Simon:
Verwesung : Thriller / Simon Beckett. - Tübingen : Wunderlich, 2011. - 448 S.
ISBN 978-3805208673

Rezension:
Was habe ich mich gefreut! Endlich ein neues Buch über den Anthropologen David Hunter! Und natürlich hat mich dieses Buch nicht enttäuscht.
Das Buch spielt zu Anfang in der Vergangengeit - sogar in der Zeit vor seinen anderen Fällen ("Chemie des Todes", "Kalte Asche" und "Leichenblässe"). Die Vergangenheit wird aufgerollt und Fragen die man sich in den anderen Büchern stellte aufgedeckt.
Vor acht Jahren war David glücklich mit seiner Familie, seiner Frau und seiner Tochter. Doch ein Fall änderte alles. Die Leiche eines jungen Mädchens wird im Moor gefunden. Das Opfer eines brutalen Mörders - Monk - der schon eine Weile im Gefängnis sitzt. Nun möchte er helfen die anderen Leichen zu finden. Doch etwas läuft schief...
Als David dem Fall entzogen wird, kommt er wieder nach Hause, doch nichts ist mehr wie es war.
Acht Jahre später steht Terry vor seiner Tür. Im Fall "Monk" ein Kollege, berichtet David von dessen Flucht.
David kann nicht anders und nimmt an der Suche und Recherche teil. Nach und nach aber werden alle ehemaligen Teilnehmer der Suche verletzt oder tot auf aufgefunden. Auch David begibt sich in Gefahr. Als er dem geflohenen Monk immer näher kommt, rückt alles in ein anderes Licht und sein Freund wird zu seinem Feind....


Der Autor:
Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher des Autors:
  • Tiere (2011)
  • Leichenblässe (2010)
  • Voyeur (2010)
  • Flammenbrut (2009)
  • Obsession (2009)
  • Kalte Asche (2008)
  • Die Chemie des Todes (2007)

[Rezi] Das alte Kind

Beck, Zoe:
Das alte Kind : Thriller / Zoe Beck. - Bergisch Gladbach : Bastei Lübbe, 2010. - 304 S.
ISBN 978-3404164431

Rezension:
Es sind zwei verschiedene Geschichten, zwei verschiedene Zeiten, doch am Ende wird klar: Diese beiden Frauen gehörten schon immer zueinander.
Die Geschichte beginnt mit Carla: Sie ist jung, hübsch, verheiratet. Gerade erst hat sie ihr zweites Kind geboren und gleich werden sie wieder voneinander getrennt. Carla wird krank und soll ihre Tochter nicht anstecken. Als sie die kleine Felicitas wieder in ihre Arme schließen darf, bringen sie Carla ein fremdes Kind. Niemand glaubt ihr und so muss sie es mit nach Hause nehmen. Doch sie kann sich nicht um das fremde Kind kümmern, lässt ihre Haushälterin alles machen und sucht nach ihrer richtigen Tochter. Aber niemand schenkt ihr glauben - so wird sie in eine Psychatrie eingeliefert. Mit Tabletten geht es ihr nach und nach besser und sie kann sich wieder voll und ganz auf sich und ihre Suche konzentrieren. Ihr Mann und ihr Sohn kümmern sich um die kleine Fliss, bis nach und nach ans Licht kommt, das diese an einer seltenen Krankheit leidet.

Die zweite Geschichte des Buches dreht sich um Fiona: Sie wacht nach einer Party in einer Badewanne auf. Ihre Pulsadern sind aufgeschnitten und sie weiß nicht was passiert ist. Mit letzter Kraft greift sie zum Telefon und ruft den Notarzt. Sie ist hübsch, reich und verwöhnt. Im Krankenhaus will ihr niemand glauben, dass sie sich nicht versucht hat umzubringen, denn es wäre nichts das erste  mal gewesen.
Doch es folgt ein noch größerer Schock. Wie sich herausstellt, ist ihr Vater gar nicht ihr Vater. Und ihre Mutter starb nicht bei einem Autounfall. Mehr und mehr zerfällt ihre Welt und sie weiß nicht mehr wer sie ist.
Als ihre Mitbewohnerin und Nachahmerin auch noch stirbt, weiß sie nicht mehr ein und aus. Ein Freund hilft ihr die Vergangenheit aufzudecken und nach und nach wird klar, wer ihre wirkliche Familie ist.

Zwar wusste ich in diesem Buch nach der Hälfte wie es ausgehen würde, dennoch kamen immer wieder spannende Situationen hinzu, die das Interesse und Spannung aufrecht erhielten...


Die Autorin:
Zoë Beck, geboren 1975, wuchs zweisprachig auf und pendelt zwischen Großbritannien und Deutschland. Ihre große Liebe neben der Literatur ist die Musik: Mit drei Jahren begann sie, Klavier zu spielen, gewann bald darauf diverse Wettbewerbe und gab zahlreiche Konzerte.
Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin (Englisch->Deutsch) und nimmt ihr allererstes Klavier immer noch bei jedem Umzug mit. 2010 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Bester Kurzkrimi".

Weitere Bücher der Autorin:

[Rezi] Die Wahrheit über Alice

James, Rebecca:
Die Wahrheit über Alice : Roman / Rebecca James. - Tübingen : Wunderlich, 2010. - 320 S.
ISBN 978-3805250030

Rezension:
Katherine und ihre jüngere Schwester gehen zusammen auf eine Party - heimlich. Eigentlich sollte Rachel an ihrem Kalvier sitzen und ihr Talent schüren. Sie wollen nicht lange da bleiben, doch das Ende der Party gerät ausser Kontrolle. Rachel wird nie wieder nach Hause kommen und Katherine fühlt sich schuldig am Tod ihrer so begabten Schwester. Die Zeitungen zerreissen die Familie und um wieder vorwärst zu blicken zieht Katherine zu ihrer Tante. Sie nimmt einen anderen Nachnamen an und niemand kennt ihre Vergangenheit. Nach und nach freundet sie sich mit Alice an - ein super Vamp: jung, sexy und immer nett zu Katherine. Doch nachdem die beiden sich immer besser kennen lernen, zeigt Alice Züge an sich, welche Katherine angst machen.
Sie verliert kein Wort über ihre Vergangenheit, aber auch Rachel hat Geheimnisse! Sie spielt Menschen und vermeindliche Freunde gegeneinander aus, verletzt sie - und all das ohne Reue.
Katherine lernt neue Leute kennen und eine neue Liebe, die ihr die Augen gegenüber Alice öffnen. Doch Alice akzeptiert nicht, dass sie nicht mehr befreundet sind, tut als wäre nie etwas geschehen. Nach und nach kommt ans Licht, was hinter Alices Verhalten steckt.
Als Katherine schwanger und glücklich ist, kommt es zur Katastrophe - ihr Mike stirbt und Alice trifft Mitschuld.
Mit ihrer Tochter zieht sich Katherine zurück, glaubt nicht mehr an Liebe und hat Angst vor weiteren Wegen. Fünf Jahre später aber trifft sie Robbie wieder - Alice ehemaliger Freund - und die Welt fängt wieder an sich zu drehen..

Eine Geschichte die schön endet, aber einen zwischendurch immer wieder schlucken lässt...


Die Autorin:
Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft.
(Quelle: amazon.de)

[Rezi] Das Regenmädchen

Kreslehner, Gabi:
Das Regenmädchen : Kriminalroman / Gabi Kreslehner. - Berlin : Ullstein, 2010. - 204 S.
ISBN 978-3550088605

Rezension:
Franza und Herz werden zu einem Unfall in der Nähe eines Rastplatzes gerufen.
Betroffen ist eine junge Frau. Hübsch liegt sie da - mitten auf der Straße -, dass Abendkleid nicht  mehr ganz so festlich und die Haarfarbe undefinierbar. Blutige Rinnsale werden von dem niederprasselnden Regen über den Asphalt verteilt.
Niemand weiß wer dieses Mädchen ist und niemand scheint sie zu vermissen.
Nach und nach aber kommen die beiden Ermittler auf dir Spur der Toten - Marie.
Für Franza entwickelt sich aber plötzlich alles zu einem Albtraum. Das umhertriebige Mädchen Marie hatte sich verliebt und wollte ihr Leben ändern. Wer der geheimnissvolle Mann ist, der ihr die Schönheit des Lebens näher bringen wollte, wird Franza schnell klar, als sie einen alten Teddy in Maries Bett findet. Ein Teddy den sie lange im Zimmer ihres Sohnes vermisst hat. Ihrem Sohn, der schon tagelang verschwunden und unerreichbar ist.
In Franza steigt die Angst: Könnte Ben etwas mit dem Tod an Marie zu tun haben? - denn es war kein Unfall..
Nach und nach kommen Details ans Licht. Maries Mutter - und wie diese in alles verwickelt ist - lässt sich leicht erklären. Doch warum musste dann Marie sterben?

Eine schöne und spannende Geschichte. Für jeden etwas dabei...


Die Autorin:
Gabi Kreslehner, wurde 1965 in Linz geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und arbeitet als Lehrerin. Für ihr Jugendbuch Charlottes Traum erhielt sie u.a. den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur 2010. Das Regenmädchen ist ihr erster Roman für Erwachsene.
(Quelle: amazon.de)

Weitere Bücher:
  • Und der Himmel rot (2011)
  • In meinem Spanienland (2010)
  • Charlottes Traum (2008)

[Rezi] Eines Tages vielleicht

Moriarty, Laura:
Eines Tages vielleicht : Roman / Laura Moriarty. - Bergisch Gladbach : Bastei Lübbe, 2010. - 368 S.
ISBN 978-3404164752

Rezension:
Eine Geschichte aus dem Leben. Eine Geschichte die jedem passieren kann - in nur dem kleinsten unachtsamen Augenblick.
Ein Mensch verliert sein Leben, weil ein junges Mädchen im Straßenverkehr abgelenkt war. Nur ein kleiner Moment bringt das Leben von vielen Durcheinander.
In dieser Geschichte passiert es. Leighs Tochter Kara überfährt eine ehemalige Schülerin. Kara schottet sich ab, redet und isst nicht mehr. Zumindest nicht mehr in der Gegenwart von Leigh. Warum kann eine Tochter nicht zu ihrer Mutter gehen, sich in die Arme nehmen lassen? Warum nicht einmal in der schwersten Zeit des Lebens? Liegt es daran, dass Leigh selbst nie eine gute Mutter hatte? Eine Kindheit und Jugend die nicht hätte schlimmer verlaufen können? Oder ist es einfach nur Karas Angst, die sie schweigen lässt?
Nach und nach wird klar, dass Kara die Schuldgefühle nicht aushält. Sie will sich selbst bestrafen und würde sich freiwillig verurteilen lassen - auch wenn alles nur ein Unfall war.
Durch die Hilfe von Leighs Schwester und einer Freundin aber wird Kara deutlich, dass eine Bestrafung die Schuld nicht von ihren Schultern nehmen würde. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und geht einen neuen Weg...
Eine Geschichte über ein Mutter-Tochter-Verhältnis, welches niemals gut war und durch diesen Vorfall noch mehr zu zerbrechen scheint. Eine Familiengeschichte die berührt und einem zeigt, dass Veränderungen etwas bewirken.

Ein interessantes Buch, anspruchsvoll, da es oft hin und her springt.
Leider mit einem Ende, welches nicht ganz so zufrieden stellt.


Die Autorin:
Da konnte ich leider nicht so viel finden. Nur folgendes:
Laura Moriarty (poet and novelist) (b. 1952), California resident, and author of Two Cross Seizings (1980). Laura Moriarty (novelist) (b. 1970), Hawaii and Kansas resident, and author of The Center of Everything (2004), ''The Rest of Her Life (2007), and While I'm Falling (2009).

Weitere Bücher der Autorin:
  • Weil wir glücklich waren (2011)
  • Das Versprechen meiner Mutter (2009)

    [Rezi] Der Engel auf meiner Schulter

    Fowler, Therese:
    Der Engel auf meiner Schulter / Therese Fowler. - München : Goldmann, 2008. - 416 S.
    ISBN 978-3442311576

    Rezension:
    Eine Geschichte die einen nicht kalt lassen kann!
    Zwei Menschen verbringen ihre Jugend miteinander und lernen miteinander die Liebe kennen. Nichts scheint Meg und Carson trennen zu können und ihre Zukunft scheint schon geschrieben.
    Doch plötzlich zerbricht all die Hoffnung und Meg heiratet einen anderen Mann. Carson ist tief verletzt und bekommt nicht einmal eine Erklärung. Sein gebrochenes Herz sehnt sich  nach Geborgenheit, doch Gram erfüllt dieses und lieben kann er nur noch oberflächig. Dennoch hat er vor zu heiraten. Eine Frau die er zwar nicht so sehr liebt, der er aber dennoch viel Gefühl entgegen bringt. Kurz vor der Hochzeit aber steht sie wieder da: Meg. Mit ihrer 15-jährigen Tochter besucht sie den Nachbarshof und unweigerlich treffen sie in dem kleinen Dorf auf Carson, welcher ein paar Tage Zuhause verbringt.
    Die Liebe der beiden ist aber nicht vergangen und nur ein kleiner Augenblick zeigt die wahren Gefühle. Was Carson zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass er der Vater von Megs Tochter ist - der Grund warum sie ging.
    Beide lassen ihre Liebe wieder aufblühen, vorerst noch  mit großem Widerwillen, doch lange hält dieser nicht. Sie verbringen die Tage miteinander und fühlen sich wieder frei wie in ihrer Jugend. Doch dann muss Meg Carson die Wahrheit sagen, die Wahrheit über ihre Gesundheit und ein Leben das nicht mehr lange halten wird. Carson gibt alles auf und kämpft mit Meg zusammen um ihr Leben - nur kann selbst die größte Liebe keine Wunder bewirken...

    Eine Geschichte die das Herz berührt. Mit viel Gefühl, das am Ende in große Traurigkeit umschlägt...

    Die Autorin:
    Therese Fowler wurde 1967 in Illinois geboren. Sie studierte Soziologie und Anthropologie an der North Carolina State University, bevor sie einen Aufbaustudiengang "Creative Writing" absolvierte. "Der Engel auf meiner Schulter" ist ihr Debütroman, der international für Begeisterung sorgte und in neun Ländern erscheint. Therese Fowler lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in North Carolina.
    (Quelle: Amazon)
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