Mittwoch, 21. Dezember 2011

[Verfilmung] Die Frau des Zeitreisenden

Darsteller: Eric Bana, Rachel McAdams, Ron Livingston, Jane McLean, Hailey & Tatum McCann
Regie: Robert Schwentke
FSK: 12 Jahre
Veröffentlichung: 2009
Länge: 108 Min.

Offizielle Inhaltsangabe des Films:
Clare (Rachel McAdams) liebt Henry (Eric Bana) schon ihr Leben lang. Sie ist fest davon überzeugt, dass die beiden füreinander bestimmt sind, auch wenn sie auf längere Trennungen gefasst sein müssen: Henry ist ein Zeitreisender - er leidet unter einer seltenen Gen-Anomalie, durch die sein Leben auf ständig wechselnden Zeitebenen verläuft, über die er keinerlei Kontrolle hat. Obwohl die beiden durch Henrys spontane Reisen immer wieder abrupt getrennt werden, hält Clare verzweifelt an ihrem Traum fest, ihre große Liebe ausleben zu können.   

Meine Rezension zum Buch: Die Frau des Zeitreisenden

Meine Meinung:
Das Buch fand ich wie man oben lesen kann sehr gut. Ich habe die fantasievolle Geschichte sehr genossen und nun gehofft, dass auch der Film mich mitreißt.
Leider wurde ich doch sehr enttäuscht.
Gleich zu Anfang gefiel mir gar nicht der Spezialeffekt, wie der kleine Henry verschwindet. Im Laufe des Filmes gewöhnt man sich dran, aber dennoch habe ich mir das etwas anders vorgestellt.
Zudem fand ich, dass der Film ein einziger Zusammenschnitt war. Sicher war es nicht möglich, die Geschichte wie aus dem Buch zu übernehmen, dennoch fand ich fehlten einige Details und es fehlten auch wichtige Szenen.
Man erlebt nur zwei Fehlgeburten von Clare mit und sie scheint in dem Film auch nicht so zu leiden, wie im Buch. Daher kann man auch nicht ganz verstehen, warum sich Henry plötzlich sterilisieren lässt.
Auch der Tod von Henry wird komplett anders behandelt, bzw. kommt im Film doch recht unerwartet.
Im Buch dagegen erfährt man ja schon vorher, dass das Zeitreisen für Henry nicht ganz gesund ist, bis hin zu lebensbedrohlich. Auch die Gespräche mir dem Arzt waren nicht so, wie ich erwartet hatte – sie wurden ja nur zwei Mal gezeigt.
Für Leute, die das Buch nicht kennen, war es auch nicht immer sehr leicht zu verstehen, wie alt er nun ist, selbst ich habe bei dem Film den Überblick verloren.
Kleine witzige und interessante Details aus dem Buch fehlten gänzlich und im Film schien es, als würde es Henry nichts ausmachen, wenn er z.B. während er fest genommen wurde einfach verschwand. Im Film spielte er sogar damit, wogegen im Buch nicht darüber gesprochen wird.
Leider wurde im Film auch die Freundschaft von Clare und Henry mit ihren ehemaligen WG-Mitgliedern kaum angestoßen, wobei da im Buch ja noch eine wichtige Szene stattfindet…

Die Enttäuschung am Ende des Films war schon groß, ich hatte mir mehr erwartet, da auch die Schauspieler schon in einigen Filmen mitgespielt haben und scheinbar gut zueinander passten.
In diesem Film, aber war keine schauspielerische Meisterleistung zu erkennen.
Wer das Buch gelesen hat, sollte sich die Verfilmung nicht ansehen, wenn er die schlechte Kopie nicht ertragen kann. Ich habe mir die Kritiken zu dem Film extra nicht durchgelesen, damit ich nicht irgendwie negativ beeinflusst werden konnte, doch leider muss ich sagen, dass der Film meiner Meinung nach nur ein schlechter Abklatsch des super Romans ist…

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