Dienstag, 6. September 2011

[Rezi] Todesrosen

Indridason, Arnaldur:
Todesrosen : Island-Krimi / Arnaldur Indridason. - Köln : edition Lübbe, 2008. - 204 S.
ISBN 978-3785716120

Rezension:
Erlendur und Sigurdur Óli sind ein Ermittlerteam aus Island. In Reykjavík gehen sie den ungewöhnlichsten Mordfällen auf die Spur.

Diesmal ist es ein junges Mädchen, dass auf einem Grab gefunden wird. Sie ist tot und dazu noch nackt auf den Blumen drapiert. Zuerst kann sich niemand die Verbindung denken, doch schnell wird klar, dass das Mädchen und der Begrabene, ein Freiheitskämpfer, aus der gleichen Gegend stammten. Auch ist nicht zu übersehen, dass die Tote Drogen nahm. Für das Ermittlerteam beginnt die Suche. Die Suche nach Zeugen und dem Täter. Doch scheint niemand etwas bemerkt zu haben, bis der vermeintliche Freund des Opfers auftaucht. Aber auch er gibt an nichts zu wissen, denn als er sie an diesem Abend verließ, war sie noch am Leben.
Erlendur kommt auf eine heiße Spur und traut seinen Augen nicht, als ihm die Verbindungen klar werden. Denn diesen Fall zu lösen ist alles andere als leicht, da nicht nur namenlose und unbedeutende Leute des Landes darin verwickelt sind. Immer wieder stellen sich ihm Leute in den Weg und versuchen ihn daran zu hindern den Fall aufzuklären. Erlendur und Sigudur Óle geben aber nicht so einfach auf...

"Todesrosen" war eines meiner ersten Bücher, welches ich von dem Autor las. Wie sich herausstellte eine gute Entscheidung, da dies chronologisch auch erst der zweite Fall war.
Mir gefällt die Schreibweise, da sie sachlich ist und man zudem auch einiges über Island selbst erfährt. Indridason verschönert die wirtschatliche Situation des Landes nicht einfach, sondern bleibt bei der Realität. Die Fälle sind auch nicht zu weit weg geholt. Dennoch fand ich die anderen Bücher noch etwas besser als dieses.





Das Cover:
Das fand ich sehr passend, da es sich direkt vom Titel her ableitet. Im Vordergrund steht ein Kreuz, welches mit einer Gedenktafel und Rosen geschmückt ist. Dahinter erstreckt sich die isländische, schneebedeckte Landschaft.

Der Autor:
Autor Indriðason (*1961) hat mit diesen Krimis einige renommierte Preise eingeheimst, u. a. den "Gold Dagger Award". Dabei war das erste Buch für den Journalisten und Filmkritiker Indriðason eigentlich nur "ein Versuch". Da dieser so positiv ausfiel, verdient der Isländer seine Brötchen inzwischen als Autor. Er lebt mit seiner Familie in Reykjavik.

Weitere Bücher:
  • Frevelopfer (2010)
  • Kälteschlaf (2009)
  • Frostnacht (2007)
  • Kältezone (2006)
  • Engelsstimme (2004)
  • Todeshauch (2004)
  • ...

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