Mittwoch, 6. Juli 2011

[Rezi] Killing Game

Huston, Charlie:
Killing Game : Thriller / Charlie Huston. - München : Heyne, 2008. - 384 S.
ISBN 978-3453433533

Huston versetzt die Leser in diesem Buch in das Jahr 1983 zurück. Detailgenau beschreibt er einen Vorort in Mexiko und deren Einwohner.
Es geht um eine Clique von vier Jungs, sie sind schon ewig befreundet und wollen endlich mal wieder etwas erleben. Da kommt es ihnen gerade recht, dass einer der "Großen" der Stadt vor kurzem hinter Gittern gelandet ist. Das Haus von ihm scheint leer zu stehen und so machen sich die vier auf den Weg um sich dort umzusehen.
Doch dieser Einbruch endet in einem Desaster. In dem Haus entdecken sie eine Drogenküche und natürlich können sie in ihrem jugendlichen Leichtsinn nicht die Finger bei sich behalten. Da vergessen die vier auch mal ganz schnell, dass der Gangster ja doch noch ein paar andere Familienmitglieder hat, die sie erwischen könnten.
Als sie das Haus wieder verlassen wollen wird einer der Vier festgehalten und auf brutalste Art zugerichtet.
Es beginnt eine Jagd zwischen scheinbar kleinkriminellen Jugendlichen und einer gefährlichen Gangsterbande. Während der Verfolgung kommt einiges zu Schaden und Drohungen werden in die Tat umgesetzt. 
Auch die Freundschaft der vier Jungs wird hart auf die Probe gestellt und scheint nicht mehr sicher...

Dies war mein erstes Buch von Charlie Huston. Wie ich in anderen Rezensionen entdecken konnte, hat er in diesem Buch seinen Schreibstil komplett geändert. Mich hat das Buch nach einem schleppenden Anfang gefangen genommen. Die Hetzjagd lies einem kaum Zeit, den Blick von den Seiten zu nehmen. Die Beschreibungen sind unverblümt und teilweise recht brutal beschrieben - also nichts für sanfte Gemüter. Schnell und rasand, versehen mit einer Freundschaft die hart auf die Probe gestellt wird.

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