Dienstag, 17. Mai 2011

[Rezi] Das alte Kind

Beck, Zoe:
Das alte Kind : Thriller / Zoe Beck. - Bergisch Gladbach : Bastei Lübbe, 2010. - 304 S.
ISBN 978-3404164431

Rezension:
Es sind zwei verschiedene Geschichten, zwei verschiedene Zeiten, doch am Ende wird klar: Diese beiden Frauen gehörten schon immer zueinander.
Die Geschichte beginnt mit Carla: Sie ist jung, hübsch, verheiratet. Gerade erst hat sie ihr zweites Kind geboren und gleich werden sie wieder voneinander getrennt. Carla wird krank und soll ihre Tochter nicht anstecken. Als sie die kleine Felicitas wieder in ihre Arme schließen darf, bringen sie Carla ein fremdes Kind. Niemand glaubt ihr und so muss sie es mit nach Hause nehmen. Doch sie kann sich nicht um das fremde Kind kümmern, lässt ihre Haushälterin alles machen und sucht nach ihrer richtigen Tochter. Aber niemand schenkt ihr glauben - so wird sie in eine Psychatrie eingeliefert. Mit Tabletten geht es ihr nach und nach besser und sie kann sich wieder voll und ganz auf sich und ihre Suche konzentrieren. Ihr Mann und ihr Sohn kümmern sich um die kleine Fliss, bis nach und nach ans Licht kommt, das diese an einer seltenen Krankheit leidet.

Die zweite Geschichte des Buches dreht sich um Fiona: Sie wacht nach einer Party in einer Badewanne auf. Ihre Pulsadern sind aufgeschnitten und sie weiß nicht was passiert ist. Mit letzter Kraft greift sie zum Telefon und ruft den Notarzt. Sie ist hübsch, reich und verwöhnt. Im Krankenhaus will ihr niemand glauben, dass sie sich nicht versucht hat umzubringen, denn es wäre nichts das erste  mal gewesen.
Doch es folgt ein noch größerer Schock. Wie sich herausstellt, ist ihr Vater gar nicht ihr Vater. Und ihre Mutter starb nicht bei einem Autounfall. Mehr und mehr zerfällt ihre Welt und sie weiß nicht mehr wer sie ist.
Als ihre Mitbewohnerin und Nachahmerin auch noch stirbt, weiß sie nicht mehr ein und aus. Ein Freund hilft ihr die Vergangenheit aufzudecken und nach und nach wird klar, wer ihre wirkliche Familie ist.

Zwar wusste ich in diesem Buch nach der Hälfte wie es ausgehen würde, dennoch kamen immer wieder spannende Situationen hinzu, die das Interesse und Spannung aufrecht erhielten...


Die Autorin:
Zoë Beck, geboren 1975, wuchs zweisprachig auf und pendelt zwischen Großbritannien und Deutschland. Ihre große Liebe neben der Literatur ist die Musik: Mit drei Jahren begann sie, Klavier zu spielen, gewann bald darauf diverse Wettbewerbe und gab zahlreiche Konzerte.
Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin (Englisch->Deutsch) und nimmt ihr allererstes Klavier immer noch bei jedem Umzug mit. 2010 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Bester Kurzkrimi".

Weitere Bücher der Autorin:

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